Was für eine Woche! Gefühlt habe ich die vergangenen Tage nur damit verbracht, Bienen in Schwarmstimmung zu zähmen. Und weil Bienen dabei selten auf Imkerinnen-Terminkalender Rücksicht nehmen, fiel die geballte Schwarmstimmung in allen Völkern in eine natürlich eh schon volle Woche. Die Wettervorhersage hatte es aber schon ahnen lassen: Nach einer kalten Phase, bei der die Bienen außer Nachwuchs großziehen nicht viel zu tun hatten, war die letzte Woche sonnig und warm. Perfektes Schwarmwetter eben.
Schwarmstimmung im Bienenschwarm kommt dann auf, wenn es im Bienenstock zu eng wird. Die Arbeiterinnen legen dann Schwarmzellen an und ziehen darin neue Königinnen heran. Sobald die Königinnenlarven sich verpuppen, werden die Schwarmzellen verdeckelt und die alte Königin zieht mit einem Teil der Arbeiterinnen aus. Sie sammeln ausserhalb Bienenstocks als Schwarmtraube, gerne an Bäumen oder einem passenden Vorsprung. Entweder erwischt sie dann eine Imker:in und quartiert sie in einen neuen Stock ein oder sie suchen sich selbst ein neues Zuhause. Das ist aber zum einen nicht unbedingt immer eine gute Wahl (z.B. Hausfasaden), zum anderen ist die Honigbiene ein Haustier. Wild lebende Honigbienenvölker überleben aufgrund von Varroamilben oft nicht einmal den ersten Winter. Als Imkerin sehe ich mich darum in der Pflicht, allen meinen Völker die beste Überlebensmöglichkeit zu geben. Und da ich nicht gerne Bienen in Bäume hinterherklettere, versuchen wir, Bienenschwärme zu vermeiden. Meistens klappt es auch gut, aber dieses Jahr sind die Bienen trotz Ableger und Kunstschwarm in Schwarmstimmung geraten. Ich hoffe, dass unsere Notfall-Maßnahmen gestern einen Schwarm verhindert haben. Wir werden sehen… Weiterlesen
Burger gehen bekanntlich ja immer. Und da ich ja jetzt bei der Kohlenhydratmenge aufpassen muss, stand ein neues Burger Bun recht weit oben auf meiner toDo. Und dieses Rezept wagt den Spagt: Weniger Kohlenhydrate, mehr Protein, trotzdem genauso fluffig und lecker wie die im Hause “Hefe und mehr” sehr geliebten
Ich liebe einfache Frühstücksbrötchen, die morgens ohne großen Vorwand fertig gemacht werden können. Und da Walnüsse immer lecker sind und Ostern an die Türe klopft, wurden es dieses Mal leckere Möhren-Walnuss-Ecken. Sie haben in ihrer Machart hier im Blog direkt zwei Geschwister, die leckeren
In der vorletzten Woche kam beim
Mit Halloween habe ich zwar weithin wenig am Hut, meine Liebe für niedliches “Gebildebrot” ist aber ungebrochen. Die lustigen Gespentersbrötchen, die mir in letzter Zeit
Wer sich gestern gewundert hat, das er nicht auf den Blog kam, bekommt jetzt die Erklärung: Wir hatten Serverprobleme. Und die Freuden eines Blogs jenseits der großen Plattformen sind auch gleichzeitig ein kleiner Nachteil: Unabhängig sein bedeutetet auch Probleme selbst zu lösen. Und so hat der Liebste gestern Abend das Problem gefunden und behoben und wir hoffen, dass jetzt alles wieder läuft. Und so können wir jetzt zum kulinarischen Teil übergehen.
Dieses Wochenende laufe ich meinem eigenen Zeitplan hinterher. Aber wie das im Leben mit kleinen Kindern so ist, ist hier im Moment der nächste Schwung Viren und Bakterien nie sehr fern und so hat kommt das Rezept für das lange Wochenende halt erst am Montag. Dafür ist es ein sehr leckeres Rezept aus der Rubrik: Einfache Brötchen über Nacht. Denn das ist immer noch eines meiner liebsten Konzepte beim Wochenend-Brötchen-Backen: Abends den Teig machen, morgens eckige Brötchen abstechen, ein bisshen gehen lassen, backen und frühstücken.
Nachdem ich mit den Feiertagen im Mai völlig mit den Wochentagen durcheinanderkomme, gibt es heute ein Rezept, das ich jetzt schon ein ganzes Jahr für euch aufgehoben habe. Letztes Jahr habe ich es nämlich so sehr am Ende der Johannisbeer-Saison gebacken, dass es fast keine Beeren mehr gab, als alles fotographiert und geschrieben war. Und da es gemein wäre, euch die Zähne mit den Rezept langzumachen, habe ich es auf den Beginn der nächsten Johannisbeer-Saison verschoben. Dabei nahm das Rezept seinen Anfang ebenfalls im “Nicht-Bekommen”.
Dieser Osterbeitrag hüpft quasi noch Ofen-warm aus meiner Küche zu euch. Damit ist dieser Beitrag
Schon seit drei Jahren stellt das große Krümmelchen unser Leben auf dem Kopf. Beim Backen der Brötchen hatte ich darum auch Reinhard Mey im Ohr: “