Da mein momentan bevorzugtes Brotrezept mit wenig Kohlenhydraten noch im Finetuning ist, mache ich erstmal mit einem Bagel-Rezept weiter. Das Grundgerüst lieferte dieses Rezept, doch in der heutigen Version habe ich es zum einen auf Vollkorn umgestellt und zum anderen die Kohlenhydrate reduziert, indem ich 10% des Mehls durch Kürbiskern- und Leinsamenmehl ersetzt habe.
Das Kürbiskernmehl gibt dem Teig ein fein-nussiges Röstaroma, ohne aber hervorzustechen. Es ist mit einem Proteingehalt von 60% eine guter Eiweißquelle und wird euch in Zukunft hier bestimmt noch öfters begegnen. Wer aber keines daheim hat, kann es auch gut durch Mandelmehl ersetzen, muss dann aber auch etwas mehr Salz verwenden, da Kürbiskernmehl leicht salzig ist.
Die Bagel haben eine feine und saftige Krume und schmecken durch die lange Gare sehr fein. Zudem sind sie durch den den deutlich erhöhten Protein- und Ballaststoffanteil gut sättigend und lassen den Blutzucker nur langsam steigen.
In eigener Sache: Die letzte Woche war bei uns ziemlich vollgepackt mit wichtigen Terminen und da es nächste Woche genauso weitergeht, nehme ich mir das nächste Wochenende “Rezept-frei”. Wir lesen uns darum in zwei Wochen wieder. Weiterlesen
Wer die
“Wo sind denn die Kartoffel-Robben”, fragte das große Krümmelchen sichtlich enttäuscht am Frühstückstisch. Und es brauchte ein wenig, bis wir Erwachsenen verstanden. Ich hatte die Brötchen als Kartoffel-Roggen-Brötchen angekündigt und die kindlichen Ohren machten aus Roggen Robben. Und da ich eine blühende Fantasie habe, lief in meinem Kopf direkt ein Film ab, mit lauter kleinen Robben, die Frühstücksuntensilien auf der Nase balancieren. Und so ist der Name an den Brötchen hängen geblieben.
Diese Bagel entstanden spontan und spät abends, als sich beim Blick in den Gefrierschrank die vermuteten Vollkornbrötchen für das Sonntagsfrühstück als Schwarzbrot herausstellten. Und da Bagel hier immer funktionieren, war die Entscheidung schnell getroffen. Da der Kühlschrank bis oben voll war mit wichtigen Dingen (Gemüse, Obst und Milch) und ich keine Lust auf Kühlschrankstapelei hatte, habe ich etwas gemacht, was ich selten mache: Den Teig über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen.
Zuerst: Vielen lieben Danke an alle, die mir wegen der Darstellungsprobleme im letzten Newsletter geschrieben haben! Der Newsletter hatte auf ein falsche Bildgröße zugegriffen und damit das Format der Email ein kleines Bisschen gesprengt. Heute sollte es wieder richtig klappen! Und jetzt kommen wir zum Rezept der Woche 🙂
Heute hinke ich ein wenig hinter meinen Zeitplänen her. Die letzten Tage – einschließlich heute- waren ein wenig trubelig: kranke Kinder, ein Bienenvolk mit aufkommender Schwarmstimmung und blöde Kopfschmerzen können einen ziemlich ausbremsen. Und so haben wir heute auf die Schnelle einen weiteren
In der Brötchenschublade herrschte gähnende Leere und so knetete ich Samstagabend vor dem Zubettgehen schnell einen Brötchenteig. Und da ich ein paar allerletzte Mehlreste los werden wollte, wurde daraus ein Dreikornbrötchen-Rezept mit 30% Emmer-Vollkorn, 10% Roggen und 60% Dinkel. Auch ein Kartoffel- und Malzbier-Rest wanderten in den Teig.
Eigentlich stand dieses Brot unter keinem guten Stern. Erst kam ich nicht dann zum Backen, als ich es geplant hatte, weshalb der Sauerteig kurzerhand nochmals gefüttert werden musste. Dann war die Mehlkombination, die ich eigentlich geplant hatte, so in der Mehlkiste nicht mehr verfügbar – wohin das helle Kamutmehl verschwunden ist, frage ich mich bis heute. Und so wurde spontan das Rezept umgebaut, der Teig abends geknetet und über Nacht im Kühlschrank geparkt.
