Meine Liebe zu Zimt und Zimtschnecken ist Blog schwer zu übersehen. In den vergangenen Jahren habe ich da einige Rezepte angesammelt: vegane Zimtschnecken, mit Kartoffel, Zimtknoten, Kürbis-Zimtwirbel-Brot, fluffige Zimtwaffeln, Zimtwirbel und zweierlei Rezepte für Franzbrötchen. Und aus den skandinavischen Ländern waren Kanelbullar, Kanelfläta und Korvapuusti natürlich auch mit dabei. Kardamom kommt bei meinen Zimtrezepten oft zum Einsatz: Dezent, zurückhaltend, in kleiner Dosis und nur als Unterstützung, damit das Zimtaroma noch besser zum Vorschein kommt. Was für ein Fehler!
Denn Kardamom kann absolut eine tragende Rolle spielen. In den skandinavischen Ländern weiß man das, und so nennt man dieses Gebäck in Norwegen und Dänemark als Kardemommesnurrer kennt, während es in Schweden Kardemummasnurra genannt wird. I
ch konnte es aber nicht lassen, und habe auch dem Kardamom ein Gewürz zur Unterstützung an die Seite gestellt. Ich bin vor einigen Jahren darüber gestolpert, wie gut Zitrus und Kardamom miteinander harmonieren, als ich Lemon Curd mit etwas Kardamom würzte. Und so, wie wenig Kardamom den Zitrusgeschmack unterstützen kann, verstärkt ein wenig Zitronen- oder Orangenschale den Kardamoms. Bei diesem Rezept kommt daher ein wenig Zitronenschale im Teig. Das ist nicht ganz klassisch, hebt aber die Zitrus-Noten des Kardamoms auf ein neues Level. Wer es lieber traditionell mag, lässt sie einfach weg. Wichtig ist es aber immer, das Kardamom frisch gemahlen / gemörsert wird, da diese feinen Aromen bei der Lagerung leicht verfliegen.
Mit meiner Mama erzählte ich letztens über verschiedene Rezeptvarianten für Tarte au citron. Meine Mama bäckt gerne eine Variante, bei der eine Creme aus Sahne, Zucker, Eiern und Zitrone auf den Mürbteigboden gegossen und im Ofen mitgebacken wird. Ich bevorzuge inzwischen seit etlichen Jahren die Variante, bei der der Mürbeteigboden fertig gebacken mit einer Lemon Curd gefüllt wird. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist alles fest und gut durchgezogen. Und da die Böden sich einige Tage in einer Keksdose halten (und eingefroren noch ´viel länger), lässt sich diese Variante wunderbar vorbereiten.
Ich sage es ja immer wieder: Wenn ich ein und das selbe Rezept in kurzer Zeit mehrfach backe, ist das ein gutes Zeichen.
Wir sind gut im neuen Jahr gelandet und so langsam läuft hier auch wieder der Alltag in normalen Bahnen. Im Blog- genau wie im “realen Leben” starten wir 2020 mit einem regionalen Rezept: Der Berjes ist ein Zopfgebäck, um das in der Zeit “zwischen den Jahren” im hessichen Kirchhain gewürfelt wird. Eine Tradition, die mich sehr an an das
In der bisher heißesten Woche des Jahres gab es ein gemütliches Grillen mit den Kollegen. Bei der Planung hatte ich mich für Kuchen zum Nachtisch eingetragen. Bei Außentemperaturen von deutlich über 30°C bin aber selbst ich nicht mehr dazu zu bewegen, den Backofen einzuschalten. Darum wurde spontan Improvisiert: Es gab ein “Kühlschrank-Torte”in der Kombination weiße Schokolade, Frischkäse und Zitrone.
Neben der traditionellen
Manche Dinge sind wichtig. Die Neujahrsbrezel etwa ist für das erste Frühstück im Jahr für mich nicht verhandelbar. Und so finden sich im Blog die
So hatte ich mir den ersten Advent nicht vorgestellt: Mit einer dicken Erkältung hocke ich heute auf der Couche, anstatt meiner Lieblingsentspannung am Wochenende nachzugehen und etwas schönes für die Weihnachtszeit zu backen. Das Ganze hat aber auch etwas Gutes: Ich habe in den noch nicht veröffentlichteten Rezepten gestöbert und die Schokoladen-Panettone wiederentdeckt, die ich letztes Jahr kurz vor Weihnachten gebacken habe.
