Monats-Archiv: November 2014

28. November 2014

Champignoncremesuppe

ChampingonsuppeSobald die Aussentemperatur unter 10°C fällt, werde ich zum Suppenkaspar. Dieses Süppchen ist bei dem Wetter der vergangenen Tage genau das richtige, um wieder etwas Wärme in kalte Füsse und Hände zu bekommen.

Das erste Mal haben wir sie bei meinem Schwesterchen gegessen, dort habe ich auch das hübsche Foto gemacht. Danach gab es sie aber auch schon öfters bei uns, denn die Suppe ist schnell gemacht und damit auch ein tolles Abendessen. Dazu noch eine Scheibe Baguette oder ein Stück Weizenmischbrot und schon bin ich zufrieden.

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22. November 2014

Laugenstangen mit süßem Starter

LaugenstangeEs grenzt an Selbstfolter, wenn man Laugenstangen bäckt, die dann so wie sie sind komplett eingefroren werden müssen. Dabei fragte ich mich beständig: “WARUM? Warum hast du nicht die doppelte Menge gebacken?” Denn ich LIEBE Laugengebäck. Aber ich habe Selbstdiziplin bewiesen und nicht genascht. Immerhin waren die Stangen für den Geburtstagsbrunch des Liebsten bestimmt. Wären sie für jemand anderes gewesen, ich hätte nichts garantiert…

Für diese Laugenstangen habe ich Dietmars Ratschlag befolgt und die Lauge auf 30°C erwärmt. Und tatsächlich haben die Stangen dadurch einen unglaublich Glanz bekommen! Und da sie so lecker und schön sind, das sie jede Geburtstagstafel schmücken, kommen sie auch auf meinen Bloggeburtstagstisch.

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15. November 2014

Kürbiskern-Brot mit gerösteten Kürbiswürfeln

Kürbisbrot (3)Die nette Verkäuferin in der Bäckerei bei meinen Eltern gab meinem Vater vor einigen Tagen einige Scheiben Brot zum Probieren mit. “Es ist sehr lecker, wird aber von den Kunden nicht angenommen”, meinte sie dazu. Meine Eltern probierten, fanden es lecker und kauften das letzte Brot.

Als sie mir davon erzählten, begann es in meinem Kopf direkt zu arbeiten und schnell war der Plan da. Als Rezeptgrundlage dient mein Lieblingsweizenmischbrot-Teig, in den ich noch angeröstete Kürbiskerne und geröstete Kürbiswürfel geknetet habe. Das Brot habe ich so geformt, dass es mit ein wenig guten Willen an einen Kürbis erinnert. Im Ofen entwickelten es dann einen  sehr kräftigen Trieb und ich konnte kaum die Geduld aufbringen zu warten, bis es abgekühlt war. Doch die Geduld wurde belohnt, denn das Brot ist eine Wucht: Die Kruste ist rösch und die Krume ist weich und feinporig und gespickt mit orangenen Kürbisstückchen und grünen Kürbiskernen, die dem Brot einen gewissen Biss verleihen.

Ich denke, es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Brot gebacken habe. Das nächste Mal stecke ich es vielleicht in einen Backrahmen, dass würde bestimmt auch sehr gut schmecken!

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9. November 2014

Sechs Jahre „Hefe und mehr“ – Das Geburtstagsblogevent

BlogeventSeit meinem ersten Blogeintrag sind inzwischen sechs Jahre vergangen. Kaum zu glauben, oder? Wie jedes Jahr blicke ich mit staunenden Augen zurück, scheint es mir doch gerade einmal gestern gewesen zu sein, dass ich zum ersten Mal den “Veröffentlichen”-Button gedrückt habe. Und nun hat mein “Baby” Schulkindalter erreicht. Kinder, wie die Zeit vergeht…

Staunend blicke ich auch auf ein Jahr “Hefe und mehr: Lieblingsbrote selbstgebacken” zurück. Mittlerweile ist das Buch über 1000 mal über die Ladentheke gewandert, und das ohne dass ich aktive Werbung betreibe und ohne einen großen Verlag im Hintergrund. Diese Tatsache und die lieben Kommentare, die ich von euch dazu bekommen habe, lassen meine Ohren vor Freude glühen! Pünktlich zu meinem Jubiläum hat auch BOD die Druckpreise gewaltig gesenkt und so ist es mir möglich, ab jetzt zusätzlich eine Hardcover-Ausgabe (mit Lesebändchen *froi*) anzubieten, wie es sich einige bereits gewünscht hatten. Weiterlesen

8. November 2014

Weckmann

WeckmannWeckmänner (mancherorts auch Stutenkerle genannt) werden im Rheinland traditionell an Sankt Martin verteilt.

Fast genau fünf Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Weckmann-Rezept gepostet habe. Damals gab es sie zum Bloggeburtstag. In diesem Jahr hatte ich Lust, ein neues Rezept auszuprobieren, mit Sahne und Eigelb und einer Biga als Vorteig. Der Teig wird durch die Sahne besonders zart und lässt sich sehr gut formen. Die Sahne hat auch den Vorteil, dass man den Teig gut im Kühlschrank gehen lassen kann, wenn man mag.

Die fertig gebackenen Weckmänner haben eine sehr zarte Krume und weiche Kruste und sind bestens dazu geeignet, nach einem Sankt-Martins-Umzug in heißen Kakao getunkt zu werden!

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1. November 2014

Saaten-Knusperchen

Saaten-KnusperchenSchon häufiger habe ich die  lecker aussehenden “Seeded Crisps” bewundert, die auf verschiedenen englischsprachigen Blogs auftauchen. Es ist eine Mischung aus Zwieback und Cräcker, mit einer Vielzahl an Saaten und Nüssen. Das klingt gut, finde ich. Aber bei jedem Rezept, dass ich bisher gesehen habe, werden diese Knusperscheibchen mit Backpulver gebacken. Backpulver mag ich aber nicht so gerne, und ein solches Gebäck sollte doch auch mit Hefe machbar sein, dachte ich mir. Und kaum hatte ich das gedacht , hatte ich mir ein Rezept zusammengebaut.

Joghurt und Butter machen die Knusperchen zart, Honig und Malz sorgen für eine zarte Süße und für das nussige Aroma gibt es eine Mischung aus Haselnuss, Sonnenblumenkerne, Leinsammen, Sesam, Kürbiskerne und Buchweizen. Nachdem Backen muss das Brot gut auskühlen, damit sich die Krume verfestigt,am Besten über Nacht. So lässt sich das Brot gut in dünne Scheibchen schneiden, die dann nochmal für 30 Minuten gebacken werden. Dadurch werden sie herrlich knusprig wie ein Zwieback und bekommen ein gutes Röstaroma.

Die kleinen Knusperscheiben schmecken sowohl pur als kleiner Energielieferant im Nachmittagstief, als auch als Begleiter von (Weich-)Käse oder Wein ganz wunderbar.

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