Wie heißt es so schön: Erst passiert nichts und dann alles auf einmal. Wobei ich momentan das Gefühl habe, dass das “alles auf einmal” gar nicht abreißt. Immerhin war bei uns im September mit Einschulung und einem kurzen Krankenhausaufenhalt eigentlich schon genug los. Aber dann kam auch noch die Mitteilung von BOD, dass sie die Verträge für alle Ringbuch-Varianten meiner Bücher kündigen, da sie den Druck auf 200g-Papier einstellen. Das ich gerade einmal bis Ende Oktober für eine Neuauflage Zeit hatte, machte es auch nicht besser. Ich habe mächtig mit den Zähnen geknirscht, auch wenn ich den Grund dafür irgendwie verstehe. Die Papierpreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was sich natürlich grundsätzlich auch auf die Buchpreise auswirkt. Trotzdem schmerzt es mich sehr, dass trotz der nun schlechteren Ausstattung (130g-Papier) der Preis für die Bücher steigt und zeitgleich meine Marge geringer wird. Als ausgleichende Gerechtigkeit habe ich die ebook-Preise etwas gesenkt, denn ich weiß, dass die aktuellen Lebenshaltungskosten es für viele nicht leicht macht, Bücher zu kaufen. Und grundsätzlich findet ihr die Rezepte ja auch hier im Blog. Wer gerne noch ein Buch in der alten Ausstattung zum alten Preis haben möchte, kann mir eine Mail an post@hefe-und-mehr.de schicken. Wir haben hier noch ein paar Exemplare auf Lager.
Und jetzt kommen wir zu erfreulicheren Themen. Das heutige Rezept ist bereits in diesem Sommer im Brot-Magazin erschienen. Es stammt aus dem Nordosten Schottlands und heißt Abberdeen Butteries. Diese Brötchen, die sich mit gutem Recht als ein Cousin des Croissants bezeichnen lassen, werden mit viel Butter und Schmalz gebacken. Die Fischer, die in Aberdeen und Umgebung lebten, nahmen sie einst als Proviant auf ihre langen Fangfahrten mit, denn durch ihren hohen Fettgehalt sind sie sehr haltbar und liefern viele Kalorien. Serviert werden sie mit Marmelade, die auf die Rückseite der flachen Brötchen gestrichen wird. Weiterlesen
Schon als Kind hatte ich eine Schwäche für rustikale Brötchen. Durfte ich mir ein Brötchen beim Bäcker aussuchen, fiel meine Wahl des Öfteren auf die wild aufgerissenen Krusti. Auch im Blog findet man darum bereits eine breite Auswahl an
Irgendwann in diesem Sommer wurde ich vom jüngeren Krümmel mit den Worten “Mama, du musst Sesam backen” aus dem Mittagsschlaf gerissen. Ich blinzelte einige Male verwirrt und versuchte die Welt im Allgemeinen und diesen Wunsch im Besonderen zu begreifen. Langsam wachten auch die restlichen Gehirnzellen auf und ich erinnerte mich, dass die Kinder die “
Rein für die Alliteration würde ich die Brötchen eigentlich gerne Kieler Kartoffel-Semmel nennen. Ich glaube aber, dass mir im nächsten Urlaub im Norden dann eventuell die Einreise nach Schleswig Holstein verweigert wird. Immerhin ist das einzige, das die Brötchen mit der von mir so geschätzten Kieler Semmel (
Eigentlich hatte ich für dieses Wochenende geplant, das Rezept für griechische Sesamring zu posten. Doch manchmal ist die Technik gegen einen und so hat die SD-Karte mitten im Fotographieren das Zeitliche gesegnet. Das ist in den zwei Jahrzehnten, in denen ich inzwischen digital fotographiere noch nie passiert. Zum Glück ist wirklich nicht mehr verloren gegangen als die Bilder der Sesamringe. Und die Sesamringe haben wir dann ohne Fotos gegessen und ich muss jetzt erstmal neue backen undl eine neue SD-Karte besorgen.
Heute bin ich gedanklich mal wieder bei Willhelm Busch:
Es gibt Rezepte, die sind Dauerbrenner bei uns. Ein Beispiel dafür sind
Ich habe kann den meisten Dingen ja auch positive Seiten abgewinnen, sogar der Sache mit dem hohen Blutzucker. Seitdem ich mich gezwungener Maßen mit einer Kohlenhydrat-ärmeren und entsprechend Protein-reicheren Ernährung beschäftige, habe ich einige neue Lebensmittel entdeckt. Wusstet ihr z.B., dass Vollkorn-Nudeln tatsächlich lecker schmecken können, wenn man darauf achtet, dass sie aus Vollkorn-Hartweizengries hergestellt und vorzugsweise durch Bronzeformen gepresst wurden? Sehr gut passt dazu ein Zitat aus
Burger gehen bekanntlich ja immer. Und da ich ja jetzt bei der Kohlenhydratmenge aufpassen muss, stand ein neues Burger Bun recht weit oben auf meiner toDo. Und dieses Rezept wagt den Spagt: Weniger Kohlenhydrate, mehr Protein, trotzdem genauso fluffig und lecker wie die im Hause “Hefe und mehr” sehr geliebten
Die letzten zwei Wochen waren entspannt und anstrengend zugleich. Die Krümmelchen brauchten ein bisschen Erholung vom wirbeligen Kita-Alltag und so haben wir zwei Wochen Ferien daheim gemacht. Wir haben uns auf Spielplätzen herumgetrieben, Picknicks gemacht (sowohl Draußen als auch auf dem Wohnzimmerfußboden) und zusammen gekocht und gebacken. Nur die Sache mit dem Vollkorn habe ich ein kleines bisschen schleifen lassen und so ist es gut, wenn jetzt der Alltag wieder einkehrt.