Irgendwann in diesem Sommer wurde ich vom jüngeren Krümmel mit den Worten “Mama, du musst Sesam backen” aus dem Mittagsschlaf gerissen. Ich blinzelte einige Male verwirrt und versuchte die Welt im Allgemeinen und diesen Wunsch im Besonderen zu begreifen. Langsam wachten auch die restlichen Gehirnzellen auf und ich erinnerte mich, dass die Kinder die “Griechenland-Maus” schauen durften, während ich ein dringend notwendiges Schläfchen machte. Nach ein paar weiteren Fragen hatte ich das Rätsel gelöst: Das Kind wünschte sich die griechische Sesamkringel namens Koulouri.
Koulouri sind eng verwandt mit den türkischen Simit. Allerdings werden Simit in Pekmez (Traubenmelasse) gewälzt, während für Koulouri oft eine Mischung aus Honig und Wasser verwendet wird. Honig ist in einem Imker:innen-Haushalt immer zu finden und so stand ich kurz nachdem ich geweckt wurde, bereits in der Küche. Mit altem Sauerteig aus dem Kühlschrank als Aromageber waren keine langen Vorlaufzeiten notwendig. Pünktlich zum Abendessen waren die Sesamkringel auf dem Tisch und machten nicht nur die Kinder glücklich. Seitdem werden sie bei uns häufig gebacken und mussten darum dringend auch in den Blog! Weiterlesen
Was für eine Woche! Gefühlt habe ich die vergangenen Tage nur damit verbracht, Bienen in Schwarmstimmung zu zähmen. Und weil Bienen dabei selten auf Imkerinnen-Terminkalender Rücksicht nehmen, fiel die geballte Schwarmstimmung in allen Völkern in eine natürlich eh schon volle Woche. Die Wettervorhersage hatte es aber schon ahnen lassen: Nach einer kalten Phase, bei der die Bienen außer Nachwuchs großziehen nicht viel zu tun hatten, war die letzte Woche sonnig und warm. Perfektes Schwarmwetter eben.
Riecht für euch auch der Herbst nach Äpfeln, Nüssen und feuchte Laub? Ich liebe diesen Duft, genau wie den wilden Wind in meinen Haaren. Und wenn der Morgennebel langsam in den Sonnenstrahlen schmilzt, lacht meine Herbstkind-Seele.
Dieses Jahr kam ich regelmäßig an einem Werbeaufsteller einer lokalen Bäckereikette vorbei. Das
Die wahrscheinlich häufigste Frage im Blog ist: “Kann ich XYZ irgendwie ersetzen?” Das hat ganz unterschiedliche Gründe, von persönlichen Vorlieben über Allergien bis zur aktuellen Vorrats-Lage ist da alles dabei. Und seien wir ehrlich: Wir alle ersetzen doch das eine oder andere in Rezepten. Und manchmal entstehen so auch tolle neue Varianten.
Gebäck mit Salzglasur findet man häufig in der südosteuropäischen Backtradition. Ungarische Salzkipfli werden genauso damit bestrichen wie die winzigen Salzbrezelchen, die in der siebenbürgischen Backtradition für Feiertage wie Weihnachten, Hochzeiten und Taufen zubereitet werden. In Kroatien sind es Slanci, flaumigen Salzstangen mit knuspriger Salzkruste.
Wer sich gestern gewundert hat, das er nicht auf den Blog kam, bekommt jetzt die Erklärung: Wir hatten Serverprobleme. Und die Freuden eines Blogs jenseits der großen Plattformen sind auch gleichzeitig ein kleiner Nachteil: Unabhängig sein bedeutetet auch Probleme selbst zu lösen. Und so hat der Liebste gestern Abend das Problem gefunden und behoben und wir hoffen, dass jetzt alles wieder läuft. Und so können wir jetzt zum kulinarischen Teil übergehen.
Dieser Osterbeitrag hüpft quasi noch Ofen-warm aus meiner Küche zu euch. Damit ist dieser Beitrag
Manche Lebensmittel dürfen in unserem Haus nicht ausgehen. Neben den im Kleinkinder-Haushalten obligatorischen Bananen sind das bei uns Haferflocken und Apfel (-mus). Und so war es nur folgerichtig, dass die ersten Brötchen, die ich für das kleine Krümmelchen im letzten Jahr gebacken habe, Apfel und Haferflocken enthielten. Die Äpfel geben den Brötchen dabei eine feine Süße, während die Haferflocken als Kochstück für Saftigkeit sorgen. Haselnussmus und ein hochwertiges Öl sorgen dafür, dass die Brötchen auch dafür geeignet sind, den erhöhten Fettbedarf von Babys und Kleinkindern zu decken.
Als ich über diese 