In NRW sind gerade Herbstferien und so startet der Morgen hier gerade ein wenig ruhiger. Also theoretisch ruhiger… so ruhig halt, wie es mit zwei Wirbelkinder so ist. Vielleicht sollte ich lieber sagen: Wir haben morgens mehr Zeit. Und das mehr an Zeit haben wir jetzt mehrfach dafür genutzt um Waffeln zum Frühstück zu backen. Zuerst gab es sie mit Apfelmus, dann lief mir beim Einkauf im Drogeriemarkt Kürbis-Püree über den Weg. Ich fand die Idee, für kleine Back-Abenteuer mal eben schnell auf Kürbispüree zurückgreifen zu können, recht praktisch. Immerhin teilen nicht alle hier im Hause “Hefe und mehr” meine Vorliebe für Kürbis.
Wieder daheim schaute ich mir das Kürbispüree-Glas genauer an und dachte: Es sieht aus wie ein größeres Babygläschen. Der einzige Unterschied zu den Gläschen mit der Aufschrift “ab fünf Monaten” ist der Wassergehalt. Das Babygläschen enthält 5% mehr Wasser, hat aber dafür einen deutlich (!) günstigeren Preis pro Kilogramm. Ich glaube, das nächste Mal, wenn ich eine kleine Menge Kürbis brauche, plündere ich direkt das Beikostregal. Weiterlesen
Meine Liebe zu Zimt und Zimtschnecken ist Blog schwer zu übersehen. In den vergangenen Jahren habe ich da einige Rezepte angesammelt:
Nach zwei Jahrzehnten habe ich den Liebsten inzwischen so weit, dass er mir etwas Sonnenblumenkerne zum Brotbacken übrig lässt. Das
Eigentlich hatte ich für heute ein anderes Rezept vorgesehen, aber das Leben mit Kindern im Kindergartenalter beinhaltet auch immer die Möglichkeit von einem Überraschung-Virus pünktlich zum Wochenende. Und so greife ich heute in die Vorratskiste und zaubere dieses leckere Franskbrød hervor.
Ich habe bekanntlich eine große Schwäche für Hefeteig-Spielereien. Im Blog findet sich darum bereits allerlei Gebildebrot, von mehr oder weniger traditonellen
Das dieses Brot bei uns zu einem derartigen Hit werden würde, hätte ich nicht gedacht. Es begann damit, dass ich “mal eben schnell” vor unserem Urlaub im letzten Monat ein Brot backen wollte, dass sowohl als Frühstücksbrot am ersten Urlaubsmorgen funktioniert als auch für leckere Sandwiches. Und so habe ich ein Weißbrot aus dem Ärmel geschüttelt, mit Auffrisch-Resten vom Süßen Starter, etwas Milch, ein wenig Butter und Honig. Für eine besonders feine Krume kamen dann noch etwas aktives Malz und Hagebuttenpulver dazu. Und was soll ich sagen: das Brot fand so reißenden Absatz, dass wir ziemlich wenig mit in den Urlaub nahmen.
Für das Brotmagazin hatte ich ein schwedisches Fladenbrot, Tunnbröd, geplant. Aber es war so, wie so oft, wenn ich beginne, mich tiefer mit einer Materie zu beschäftigen. Ich merkte schnell: Das ist alles doch nicht so klar und übersichtlich wie gedacht. Denn Tunnbröd ist in Schweden ein Oberbegriff für verschiedene regionale Fladenbrote. Es gibt harte (getrocknete) Varianten, die wie Knäckebrot gegessen werden. Wird das Tunnbröd kurz gebacken, bleibt es weich und wird mit Käse oder Schinken belegt zu einer Rolle gedreht oder einfach über den Belag gefaltet. Je nach Region wird das Brot mit Weizen, Roggen, Hafer und Gerste zubereitet. Auch Kartoffeln werden dem Teig manchmal zugesetzt. Haupttriebmitttel sind Hefe, Hirschhornsalz oder eine Kombination aus beiden.
Der Liebste ist was Brot und Co. angeht ausgesprochen pflegeleicht und äußert nur selten Wünsche oder Ideen. Umso hellhörige wurde ich, als er beim Frühstück einen der kleinen
Gebäck mit Salzglasur findet man häufig in der südosteuropäischen Backtradition. Ungarische Salzkipfli werden genauso damit bestrichen wie die winzigen Salzbrezelchen, die in der siebenbürgischen Backtradition für Feiertage wie Weihnachten, Hochzeiten und Taufen zubereitet werden. In Kroatien sind es Slanci, flaumigen Salzstangen mit knuspriger Salzkruste.
Englische Muffins (hierzulande nach dem unsäglichen Fertigprodukt auch Toasties genannt) gibt es bei uns in eher unregelmäßigen Abständen. Warum, weiß ich gar nicht, denn ich mag die kleinen Pfannen-Fladenbrote gerne. Und ein