11. Januar 2014

Dreikorn-Burgerbrötchen

DreikornburgerbrötchenSelbstgemachte (vegetarische) Burger esse ich für mein Leben gern. Und wenn dann alles, vom Bratling bis zum Brötchen, selbst gemacht wurde, kann man auch eigendlich nicht mehr von “Fast Food” sprechen.

Um die Burger etwas mehr in Richtung “gesund” zu schubsen, habe ich die Brötchen dieses Mal mit 50% Vollkorn gebacken, und dabei auf eine Mischung aus Dinkel, Weizen und Buchweizen gesetzt. Dadurch schmecken sie besonders nussig und aromatisch. Damit sie trotz Vollkorn weich und saftig werden, habe ich einen Teil des Vollkornmehls in einen Brühstück eingesetzt und das restliche Vollkornmehl in einem Autolyseteig verquellen lassen. Dadurch sieht die Zutatenliste zwar etwas umfangreicher aus, aber dadurch bekommt man erstaunlich locker-weiche Brötchen. Etwas Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank sorgt dann noch für ein gutes Aroma.

Belegt mit viel Salat, Tomate und einen Linsen-Blumenkohlbratling (an dem muss ich allerdings noch tüfteln, der war für die Burger zu weich) ergeben die Brötchen ein köstliches Abendessen! Und was an Brötchen übrigbleibt schmeckt am nächsten Morgen auch köstlich mit Marmelade oder Honig!

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5. Januar 2014

Ofenschlupfer mit Vanillesoße

OfenschlupferEigendlich müßte ich unser heutiges Mittagessen gar nicht verbloggen, denn mein Rezept für Ofenschlupfer habe ich schon vor mehr als zwei Jahren gepostet. Aber da es sich dabei um mein Lieblings-Resteessen handelt, kann ich nicht oft genug betonen, wie lecker es doch schmeckt! Und da sicher nicht nur bei uns über die Feiertage die eine oder andere Scheibe trockenes Brot angefallen ist, habe ich beschlossen, diesen wenig arbeitsaufwendigen Auflauf nochmal ins Rampenlicht zu schubsen. Und da ich wegen meines heftigens Infekts eh nicht fit genug für anstrengende Brotback-Aktionen bin, kommt so wenigstens was leckeres auf den Tisch (sowohl virtuell als auch real).

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1. Januar 2014

Neujahrsbretzel 2014

NeujahrsbretzelIch hoffe, ihr seit alle gut ins Neue Jahr gekommen?

Unser Sylvester war dieses Jahr ein sehr ruhiges, da ich mir einen heftigen Infekt eingefangen habe. Naja, Hustentee und Aspirin anstelle von Sekt kann auch unvergesslich sein 😉

Aber (und da kommt meine Verrücktheit zu Tage) ein Neujahrsmorgen ohne selbstgebackene Neujahrsbretzel geht nicht! Also habe ich trotz Fieber noch etwas gebacken. Als Vorteig habe ich süßen Starter verwendet, den ich im Kühlschrank aufbewahrt hatte. Er war nach fünf Tagen im Kühlschrank immer noch sehr aktiv und hatte sein Volumen nach dem Füttern innerhalb von kürzester Zeit mehr als verdoppelt. Außer dem süßen Starter habe ich keine Hefe zugesetzt, die langen Gehzeiten von Teig und Bretzel waren für mich optimal, weil ich in der Zwischenzeit immer schlafen konnte. Wer nicht so viel Zeit hat, kann für die Bretzel aber auch das halbe Rezept des Schweizer Butterzopf nehmen, dass ist genauso gut! Oder man gibt zusätzlich noch etwas Hefe zum Teig.

Die Bretzel war auf jeden Fall sehr lecker mit einer flauschiger Krume und weicher Kruste, da kann das Neue Jahr ja nur gut werden 🙂

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29. Dezember 2013

Pandoro (reine Sauerteigvariante)

PandoroSeit ich vor einigen Jahren das erste Mal Pandoro probiert habe, ist es um mich geschehen. Ich liebe dieses federleichte, vanilig-buttrige Kuchenbrot! Bislang habe ich zwei verschiedene Rezepte gebacken: Das der Schwestern Simili, welches ich bei Chili und Ciabatta fand, und das Rezept  vom SFBI, welches ich auf Wild Yeast fand. Das Rezept der Simili-Schwestern verwendet nur Hefe und die Butter wird eintouriert, während beim Rezept vom SFBI eine Mischung aus Sauerteig und Hefe verwendet und die Butter eingeknetet wird.

Dieses Jahr habe ich es dann gewagt, ein eigenes Rezept zu kreieren, welches sich ganz auf die Triebkraft des süßen Starters verlässt. Weiterlesen

29. Dezember 2013

Süßer Starter (aktuelle Version mit angepassten Mengen)

Ein süßer Starter, auch italienischer Starter genannt, ist ein Sauerteig, der durch häufiges Füttern und Anzuchttemperaturen von 30°C sehr triebstark wird, da sich die Hefen bei diesen Temperaturen besonders stark vermehren. Sein Geschmack ist kaum sauer, er hat nur ein schwaches Joghurt-Aroma.

Für meinen diesjährigen reinen Sauerteig-Pandoro musste ich die Mengen für den Süßen Starter etwas anpassen, das Rezept unterscheidet sich vom alten nur in den Mengen.

Der süße Starter sollte nach dieser Führung in der Lage sein, Volumen innerhalb von 4 Stunden zu verdreifachen. Wenn nicht, dann sollte man die Führung auf drei Tage ausweiten, oder dem Pandoro etwas Hefe zusetzen.

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27. Dezember 2013

Landbrot mit süßem Starter

Topfbrot 2 Ich liebe Pandoro, doch selbst in der Weihnachtszeit schaffe ich es nicht immer, den aufwendigen “Süßen Starter” dafür anzuziehen. Ein “Süßer Starter” ist ein Sauerteig, bei dem durch häufiges Füttern (alle vier Stunden) und eine hohe Anzuchtemperatur die Hefevermehrung stark angeregt wird. Und dieses Jahr lag Weihnachten so schön, dass ich genügend Zeit gefunden habe, den Teig zu umhegen. Warum, so dachte ich mir also, backe ich nicht auch mal ein “normales” Brot mit diesem sehr aktiven Sauerteig? Und so habe ich bei den letzten zwei Fütterungen des süßen Starters die Mengen verdoppelt. Am nächsten Tag habe ich dann 100g abgezweigt und einen Vorteig damit angesetzt. Nach zwei Stunden hatte er sein Volumen bereits verdoppelt und nach vier Stunden sogar mehr als verdreifacht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann den Teig geknetet, und nach drei Stunden war der Teig so stark aufgegangen, dass ich ihn formen konnte.

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24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Frohes Fest

Liebe Leser,

mit diesem Blick aus dem Küchenfenster auf die Engelskirchener Engel, die über der Straße schweben, möchte ich euch ein schönes und harmonisches Weihnachtsfest wünschen!

Alles Liebe,
Stefanie

 

 

 

23. Dezember 2013

Chai-Sirup

Chai SirupWer jetzt noch ein Geschenk für Weihnachten braucht, der muss sich langsam beeilen. Ein schönes Last-Minute-Geschenk für Süßschnäbel ist der Chai-Sirup, mit dem man im Handumdrehen einen leckeren Chai-Latte zaubern kann.

Man braucht schwazen Tee, verschiedene Gewürze, Wasser und Zucker und 10 Minuten Zeit. Und schon hat man einen köstlichen Sirup, den man in Gläsern oder Flaschen gefüllt verschenken kann. Oder man behält ein Fläschchen direkt für sich…

 

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22. Dezember 2013

Kartoffelbrötchen – Ein Geschenk aus der Küche

KartofflbrötchenHabt ihr die Brotbackmischungen in der Weckflasche schon gesehen, die es dieses Jahr überall zu kaufen gibt? Bei uns stehen sie sogar beim Buchhändler. Neugierig, wie ich bin, habe ich mir die Flasche angeguckt, und beim Blick auf das Preisetikett verschlug es mir den Atem. Zehn Euro für etwa 750g Mehl, Hefe und etwas Schnickschnack? Gut, so eine eine Liter Weck-Flasche kostet über den Daumen gepeilt etwa 2 Euro, aber dann bleiben immer noch 8 Euro für Mehl.

Also habe ich kurzerhand ein eigenes Rezept entworfen und in eine Flasche geschichtet. Die Flasche ist eine alte Saftflasche, und die Zutaten, die ich hineingeschichtet habe, kosten gerade mal 1,20 Euro. Eine Weithalsflasche wäre natürlich praktischer, denn bei so einem engen Flaschenhals dauert es seine Zeit, bis 500g Mehl in die Flasche gefüllt sind.

Durch Roggenmehl und Kartoffelflocken (ich habe das Püree-Pulver von Alnatura genommen, dass im Gegensatz zu konventinellen Produkten nur aus Kartoffelflocken, Salz und Gewürzen besteht) bekommt man schöne Streifen im Glas.

Natürlich habe ich das Rezept nicht nur in eine Flasche geschichtet, sondern auch direkt gebacken! Und ich muss sagen, die Brötchen schmecken erstaunlich kartoffelig, mit saftiger Krume und röscher Kruste. Normalerweise kommt mir ja kein Püreepulver ins Haus, aber vielleicht sollte ich diese Einstellung mal überdenken, denn im Brotteig macht es sich wirklich gut!

Und die Flasche wird noch mit einem Ettikett und einer Anleitung versehen und landet dann unter dem Weihnachtsbaum!

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