In NRW sind gerade Herbstferien und so startet der Morgen hier gerade ein wenig ruhiger. Also theoretisch ruhiger… so ruhig halt, wie es mit zwei Wirbelkinder so ist. Vielleicht sollte ich lieber sagen: Wir haben morgens mehr Zeit. Und das mehr an Zeit haben wir jetzt mehrfach dafür genutzt um Waffeln zum Frühstück zu backen. Zuerst gab es sie mit Apfelmus, dann lief mir beim Einkauf im Drogeriemarkt Kürbis-Püree über den Weg. Ich fand die Idee, für kleine Back-Abenteuer mal eben schnell auf Kürbispüree zurückgreifen zu können, recht praktisch. Immerhin teilen nicht alle hier im Hause “Hefe und mehr” meine Vorliebe für Kürbis.
Wieder daheim schaute ich mir das Kürbispüree-Glas genauer an und dachte: Es sieht aus wie ein größeres Babygläschen. Der einzige Unterschied zu den Gläschen mit der Aufschrift “ab fünf Monaten” ist der Wassergehalt. Das Babygläschen enthält 5% mehr Wasser, hat aber dafür einen deutlich (!) günstigeren Preis pro Kilogramm. Ich glaube, das nächste Mal, wenn ich eine kleine Menge Kürbis brauche, plündere ich direkt das Beikostregal. Weiterlesen
Im Moment arbeite ich mich mal wieder durch meine Vorratsschrank und versuche Reste und Restchen aufzubrauchen. Bei manchen Dingen habe ich einen so hohen Verbrauch, dass die Vorratsgläser regelmäßig gespült und frisch aufgefüllt werden. Andere Gläser wandern irgendwann in die hinteren Reihen und geraten dann in Vergessenheit. Das passiert mit Vorliebe mit Mini-Getreiderestchen, die für ein eigenes Brot einfach zu wenig sind.
Irgendwann in diesem Sommer wurde ich vom jüngeren Krümmel mit den Worten “Mama, du musst Sesam backen” aus dem Mittagsschlaf gerissen. Ich blinzelte einige Male verwirrt und versuchte die Welt im Allgemeinen und diesen Wunsch im Besonderen zu begreifen. Langsam wachten auch die restlichen Gehirnzellen auf und ich erinnerte mich, dass die Kinder die “
Rein für die Alliteration würde ich die Brötchen eigentlich gerne Kieler Kartoffel-Semmel nennen. Ich glaube aber, dass mir im nächsten Urlaub im Norden dann eventuell die Einreise nach Schleswig Holstein verweigert wird. Immerhin ist das einzige, das die Brötchen mit der von mir so geschätzten Kieler Semmel (
Nach zwei Jahrzehnten habe ich den Liebsten inzwischen so weit, dass er mir etwas Sonnenblumenkerne zum Brotbacken übrig lässt. Das
Heute bin ich gedanklich mal wieder bei Willhelm Busch:
Es gibt Rezepte, die sind Dauerbrenner bei uns. Ein Beispiel dafür sind
Ich habe kann den meisten Dingen ja auch positive Seiten abgewinnen, sogar der Sache mit dem hohen Blutzucker. Seitdem ich mich gezwungener Maßen mit einer Kohlenhydrat-ärmeren und entsprechend Protein-reicheren Ernährung beschäftige, habe ich einige neue Lebensmittel entdeckt. Wusstet ihr z.B., dass Vollkorn-Nudeln tatsächlich lecker schmecken können, wenn man darauf achtet, dass sie aus Vollkorn-Hartweizengries hergestellt und vorzugsweise durch Bronzeformen gepresst wurden? Sehr gut passt dazu ein Zitat aus
Ich gebe zu, diese Schnecken sind eine Form der Resteverwertung. Sogar der Honig fällt darunter, denn er ist der Rest, der beim Abfüllen einer Charge Honig am Ende im Abfülleimer zurückblieb. Und so habe ich das Beste daraus gemacht und Schnecken gebacken. Bei den Nüssen dürft ihr gerne nach Lust und Laune experimentieren. Da wir noch ein paar Walnüsse aus dem letzten Herbst hatten, die dringend verbraucht werden wollten, habe ich darauf zurückgegriffen.
Ich liebe einfache Frühstücksbrötchen, die morgens ohne großen Vorwand fertig gemacht werden können. Und da Walnüsse immer lecker sind und Ostern an die Türe klopft, wurden es dieses Mal leckere Möhren-Walnuss-Ecken. Sie haben in ihrer Machart hier im Blog direkt zwei Geschwister, die leckeren 