Die letzten zwei Wochen waren entspannt und anstrengend zugleich. Die Krümmelchen brauchten ein bisschen Erholung vom wirbeligen Kita-Alltag und so haben wir zwei Wochen Ferien daheim gemacht. Wir haben uns auf Spielplätzen herumgetrieben, Picknicks gemacht (sowohl Draußen als auch auf dem Wohnzimmerfußboden) und zusammen gekocht und gebacken. Nur die Sache mit dem Vollkorn habe ich ein kleines bisschen schleifen lassen und so ist es gut, wenn jetzt der Alltag wieder einkehrt.
Die Vollkorn-Wachauer habe ich jetzt schon mehrfach gebacken und finde sie sehr gut. In ihnen steckt eine gute Portion Leinsamen- und Süßlupinenmehl. Zusätzlich bringt eine Extraportion Gluten Protein und balanciert gleichzeitig das fehlende Gluten der Saaten-Mehle aus, was sich in der Krume positiv bemerkbar macht. Eine Alternative zum zugesetzten Gluten ist natürlich auch ein Weizenvollkornmehl, dass von Natur aus einen besonders hohen Glutengehalt hat, wie z.B. ein Manitobaweizen-Vollkornmehl mit 16% Proteinanteil.
Der Teig geht dann lange bei Raumtemperatur – und ihr kennt ja meinen Disclaimer: Dieses Rezept funktioniert nur gut, wenn die Raumtemperatur und Gehzeit passt. Wenn die Raumtemperatur zu hoch ist (der Sommer ist ja nicht mehr so weit hin), würde ich eher die Hefemenge erhöhen und den Teig im Kühlschrank gehen lassen. Sicher ist sicher. So oder so bekommen die Brötchen durch die lange Gare ein sehr feines Aroma mit ganz leichten Säurenoten durch den Sauerteigzusatz. Sie harmonieren dadurch wie ich finde sowohl mit süßen Aufstrichen als auch mit herzhaften Kombinationen.
Ich liebe einfache Frühstücksbrötchen, die morgens ohne großen Vorwand fertig gemacht werden können. Und da Walnüsse immer lecker sind und Ostern an die Türe klopft, wurden es dieses Mal leckere Möhren-Walnuss-Ecken. Sie haben in ihrer Machart hier im Blog direkt zwei Geschwister, die leckeren
In der vorletzten Woche kam beim
Ich lerne gerade neue Dinge. Zum Beispiel weiß ich jetzt, warum niemand Brot mit “Kohlenhydrat-reduziert” bewirbt. Wenn man nämlich das kleine Wörtchen “reduziert” schreibt, muss von entsprechendem Nährstoff mindestens 30% weniger als in vergleichbaren Produkten enthalten sein. Den Kohlenhydratgehalt von Brot so weit zu reduzieren ist schwierig, insbesondere, wenn man gleichzeitig den Anspruch hat, dass das Brot auch nach Brot aussieht und schmeckt. Bei diesem Brot sind es etwa 16 % weniger Kohlenhydrate, was ausgesprochen gut funktioniert.
Da mein momentan bevorzugtes Brotrezept mit wenig Kohlenhydraten noch im Finetuning ist, mache ich erstmal mit einem Bagel-Rezept weiter. Das Grundgerüst lieferte
Wer die
Passend zum Schnee-Wetter starte ich das neue Jahr mit einem Rezept, dass den hohen Norden im Namen trägt: Finnenbrot. Doch als ich ein bisschen tiefgehender recherchierte, stellte ich fest, dass das Brot zwar nordisch klingt, aber keine Entsprechung in der finnischen Backstube zu finden ist. Das hierzulande recht beliebte Brot ist darum eher als Hommage deutscher Bäcker an die rustikalen Roggenbrote aus Finnland zu verstehen. Dumm nur, dass ich es bereits fest für eine Rezeptstrecke für das Brot-Magazin eingeplant hatte. Nach kurzer Rücksprache durfte das Brot sich aber in der der Oktober-Ausgabe trotzdem mit dazugesellen, denn es ist einfach ein fantastisches Brot.
Es ist kalt geworden und wir spüren die Auswirkungen des nahenden Winters. Zum Glück ist die Coronawelle im Kindergarten bisher an uns vorbeigegangen (dreimal aufs Holz geklopft, dass es so bleibt!), aber auch so ein stinknormaler Erkältungsvirus sorgt dafür, dass bei uns gerade alles etwas langsamer läuft. Aber es geht schon wieder bergauf.
Diese Brötchen sind perfekt für alle, die so wie ich flauschige und federleichte Brötchen mit einer knusprigen Kruste mögen. Sie sind aus einer Spielerei aus meinen
Mit Halloween habe ich zwar weithin wenig am Hut, meine Liebe für niedliches “Gebildebrot” ist aber ungebrochen. Die lustigen Gespentersbrötchen, die mir in letzter Zeit 