2. Februar 2009

Hokkaido-Milchbrot

Das Hokkaido-Milchbrot hat im Jahr 2007 die Runde durch die Brotblogs gemacht (siehe hier, hier, hier, hier und auch hier). Und wenn man Google fragt, dann findet man noch viele weitere Seiten.  Das ursprüngliche Rezept ist wohl von hier. Damals habe ich es natürlich auch gebacken, doch nach ein-, zweimal Backen wurde es von neuen Rezepten verdrängt – absolut zu unrecht! Es ist ein leckeres, süßes Brot mit einer weichen, lockeren Krume, die man in langen Fasern abziehen kann. Das perfekte Frühstücksbrot!

Darum war es höchste Zeit, es wieder aus der Versenkung zu holen. Weiterlesen

25. Januar 2009

Toastbrot

Das Toastbrot ist eine Abwandlung des Toastbrots aus Bertinets „Brot für Genießer“. Ich habe allerdings die Hefemenge reduziert und zusätzlich einen Vorteig hinzugefügt. Es wird angenehm locker und läßt sich gut toasten, schmeckt aber auch ungetoastet sehr gut. Am Besten schmeckt es mir mit selbst gemachter Orangenmarmelade

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18. Januar 2009

Pain de Beaucaire

Nachdem ich die Pannettone mit Sauerteig gebacken hatte, hatte ich ein Töpchen mit Sauerteig übrig. Bisher habe ich Sauerteig für die „Backfreien Zeiten“ immer in den Kühlschrank gestellt, und am Tag vorher wieder zu füttern angefangen (3-Stufen-Führung). Aber dabei hatte ich nie ein Ergebnis, das mich zufrieden gestellt hat. Die Brote waren mir viel zu sauer.

Ganz anders die Pannettone. Durch die Wärme und die kurzen Fütter-Intervalle wurde ein Sauerteig hergestellt, der hefelastig war, und wenig nur Säure enthielt. Ich habe, um diese Art des Sauerteigs weiterzuführen, begonnen, ihn alle 12 Stunden zu füttern, wie es hier und hier erklärt wird. Dabei habe ich 25g Mehl, 25g Sauerteig und 25g Wasser vermischt.

Zu Anfang entwickelte sich der Sauerteig auch gut, war triebstark und lebhaft. Doch über die Feiertage wollte ich keine Experimente mit Sauerteig starten.

In der ersten Januarwoche wollte ich dann endlich backen, doch seltsamerweise war mein bisdahin so triebstarker Sauerteig mit einem Mal ganz schwach. Mein Brot wurde zu einem recht kompakten Fladen … wirklich ärgerlich. Weiterlesen

10. Januar 2009

6-strängiger Zopf

Mal wieder bin ich bei Wild Yeast über etwas gestolpert, dass mich sofort zum nachmachen animierte. Dieses Mal war es ein Beitrag des wöchentlichen „Yeast Spotting“, bei dem verschiedene Blogger ihre Brote vorstellen.

Der Beitrag von Elizabeth von „blog from OUR kitchen“ ist ein Zopf, der aus 6 Strängen geflochten wird. Das Besondere dabei ist die Technik des Flechtens, die dazu führt, das es am Ende so aussieht, als würden zwei Zöpfe übereinander liegen. Bisher habe ich dieses Aussehen dadurch erreicht, dass ich einen Zopf auf den anderen gelegt habe. Doch das birgt immer das Risiko, das der obere Zopf beim Aufgehen zur Seite abrutscht.

Ich muß zugeben, dass ich die Erklärung bei „blog from OUR kitchen“ nicht ganz verstanden habe. Zum Glück war aber auf eine Video verlinkt, und wenn man einmal gesehen hat, wie der Zopf geflochten wird, ist das Ganze gar nicht schwierig. Es sind vier Flecht-Bewegungen, die immer wiederholt werden: Weiterlesen

2. Januar 2009

Brotballons

In Bertinets „Brot für Genießer“ beschreibt er, wie man Brotballons herstellt, die man dann z.B. mit Salat füllen kann.

Da ich heute Pizzateig übrig hatte, habe ich die Brotballons ausprobiert.Sie werden auf einen aufgeheizten Brotbackstein bei 250°C (laut Backbuch), oder in meinem Fall, in dem heißen Pizzaofen gebacken

Es hat noch nicht immer geklappt, der Stein muss heiß sein, und der Teig muss ganz glatt auf den Stein transferiert. Ausserdem muss der Teig ganz gleichmässig auf etwa 1mm ausgerollt werden.

Aber nach ein paar Fehlversuchen hat es perfekt geklappt 😀

Die Ballons sehen wirklich spektakulär aus!

2. Januar 2009

Pizza

Seit ich vor anderthalb Jahren im Wunderkessel vom Alfredo gelesen habe, wußte ich, den MUSS ich haben! Und bei einem Ausflug in die Metro lachte er mich dann aus der Elektronik-Abteilung an. Da war es klar, der kommt mit nach Hause. Seitdem ist Pizza bei uns eine schnelle Sache. Der Hefeteig kann bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden, der Ofen ist in 10 min auf etwa 450°C, die Pizza braucht dann höchstens 5min. Und durch die hohe Temperatur bekommt sie am Rand diese leckeren Blasen, die man auch aus der Pizzeria kennt! Weiterlesen

1. Januar 2009

Kaffee-Pannacotta

Und schon sind wir im Jahr 2009. Wie schnell das geht! Die Neujahrsbrezel ist bereits verspeist, und ich habe keine Beweisfotos gemacht 😉

Aber gestern Abend war ich schnell genug mit der Kamera 😉 Da gab es nach dem Racelette einen Nachtisch, den ich schon länger probieren wollte: Kaffee-Pannacotta. Weiterlesen

29. Dezember 2008

Nachgebacken: Kaiserbrötchen nach Marla

Schon vor längerem hat die Chefkoch-Userin Marla ihr Rezept für Kaiserbrötchen veröffentlich. Ich habe es schon häufiger nachgebacken, denn es ergibt lockere Brötchen mit einer knusprigen Kruste. Da ich keinen Kaiserbrötchen-Drücker besitze, habe ich die Brötchen nach dieser Anleitung geschlungen.
Nicht nur ich habe diese Brötchen gebacken, auch hier und hier wurden sie nachgebacken. Man kann den Vorteig auch sehr gut mit weniger Hefe über Nacht im Kühlschrank bereiten. Weiterlesen

29. Dezember 2008

Mohnsterne und Weizenvollkornbrot

Über Weihnachten ist der Brotvorrat im Tiefkühler auf Null geschrumpft. Also ist es wirklich wieder an der Zeit, Brot zu backen.
Und wenn ich die Küche schon „verwüste“, muss es sich auch lohnen. Also habe ich neben zwei Vollkornbroten von jeweils etwa 850g auch Sesam- und Mohnsterne aus dem gleichen Teig gebacken, sowie Kaiserbrötchen (nächster Post). Der Teig für die Brote und Sterne ist mein Standardteig aus Bertinets „Brot für Genießer“, der seinem Ratschlag gemäß mit „altem Teig“aufgewertet wird.
Alternativ für den „alten Teig“ kann man auch einen Vorteig herstellen, was ich dieses Mal getan habe.
Den fertigen Teig habe ich gedrittelt: aus je einem Drittel wurde ein Brot geformt, das letzte Drittel wurde in 80g Stücke geteilt und zu Sternen geformt. Weiterlesen

28. Dezember 2008

Quarkbällchen

Mein Schatz kam nach einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr erst heute morgen um vier ins Bett. Dementsprechend lange haben wir geschlafen, und Frühstück gab es erst um 11 Uhr – auf Mittagessen hatten wir beide daher keine Lust. Aber so gegen drei meldete sich dann doch der Magen. Ein leckerer Snack fürs Kaffetrinken wäre schon schön, meinten wir – aber schnell sollte es gehen! Daher habe ich diese Quarkbällchen gemacht, die nach dem Frittieren direkt in Zimt und Zucker gewälzt werden. Einhellige Meinung:Sehr gut!

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