Meine Mama drückte mir vor einiger Zeit zwei Rezepte in die Hand. Eine ganz liebe Nachbarin (die wir gemeinerweise mit dem Brotbackvirus infiziert haben) ließ fragen, ob ich zwei Rezepte überarbeiten könnte. Beim ersten Blick auf den ersten Rezeptausdruck schwant mir nichts Gutes– es war eine Thermomix-Variante des Ruckzuck – oder 5-Minuten-Brotes. Nicht meine erste Wahl, wenn es ums Brotbacken geht, denn diese Art der Ruckzuck-Brote kranken – neben einer alle anderen Aromen übertönenden Hefenote – auch sehr häufig an einer stark krümelnden Krume.
Dem Ganzen kann man jedoch leicht beikommen, allerdings braucht das Brot dann mehr als fünf Minuten Aufmerksamkeit. Damit die Krume nicht krümmelt, muss man dem Vollkornmehl zum einen genug Zeit zum quellen geben, zum anderen muss der Teig gut ausgeknetet werden. Ein Sauerteig und ein Brühstück sind genau das richtige, um diese Aufgabe zu erfüllen. Der Sauerteig ersetzt dabei auch gleich den Essig und bringt neben Säure auch noch komplexe Aromanoten in den Teig. Ausserdem braucht der Teig eine vernünftige Stock- und Stückgare, was am Ende zu einem saftigen Vollkornbrot führt. Die zusätlich investierte Zeit macht sich auch beim ausgewogenen Geschmack und bei der Haltbarkeit bemerkbar. Und damit ist es eine gute Investion!
Vor einiger Zeit konnte man diese Zöpfen schon 
Und auch das nächste Rezept ist so ein Fall, bei dem die Idee eine lange Zeit in meinem Kopf hin und her bewegt wurde, bis sie irgendwann soweit war, dass ich sie aufs Papier bannen konnte. Und wenn es dann soweit ist, dann kribbelt es mir auch ganz stark in den Fingern und ich habe das Gefühl “jetzt sofort” backen zu müssen. Aber manchmal gibt es äußere Umstände, die verhindern, dass man einen guten Plan in die Tat umsetzt. In diesem Fall war ich erst mit dem
Manche Brote schleichen sich in meinen Kopf und verharren dort eine Weile, während mein Unterbewußtsein am Rezept bastelt. In diesem Fall war es ein kurzer Nebensatz zu einem Brotes, das MC vom Blog 
Kaum hatte ich die 
Beim zweiten Brot im Reigen der regionalen Brote habe ich mich für ein heimisches Brot entschieden: Rheinisches Krustenbrot.
Endlich komme ich dazu, das erste Rezept für die “Regionale Brote”-Reihe zu posten und euch zu erzählen, wie ich überhaupt auf den Gedanken mit den regionalen Brotsorten gekommen bin.