Die Frage nach glutenfreien Broten wird hier im Blog immer wieder gestellt. Nun ist das glutenfreie Backen aber ein ganz anderers als das Backen mit glutenhaltige Mehlen und so bin ich vorsichtig mit meinen Ratschlägen. Eine Sache, die ich bei glutenfreien Broten immer etwas schwierig finde ist das Mundgefühl. Gerade wenn viel Flohsamenschale verwendet wird, hat auch das fertige Brot beim Kauen gerne einen Hauch von Schleimigkeit. Und das gefällt mir dann eher nicht. Ich mag halt Brote, die nicht nach “Ersatz” schmecken, egal ob das ganze jetzt tierfrei (=vegan) oder glutenfrei daherkommt.
Für die Feierabend-Reihe hatte ich schon länger ein Buchweizenbrot im Kopf. Als mir im Drogeriemarkt dann auch noch teilentöltes Leinsamenmehl über den Weg lief, war der Plan dann ganz schnell geschmiedet. Ein Brühstück mit Saaten und Leinsamenmehl sorgt für die entsprechende Bindung, Aroma bringt die lange, kalte Gare. Und da bei glutenfrein Gebäck die Stockgare entfällt, ist es das wahrscheinlich unkomplizierteste Brot der ganzen Reihe.
Das Mundgefühl ist wie erhofft das von “echten” Brot. Die Krume ist feinporig und saftig und in dünne Scheiben geschnitten harmoniert dieses wunderbar nussige Brot sowohl mit süßem Aufstrich als auch mit herzhaften Belag.
In eigener Sache: Die einen oder anderen haben es schon mitbekommen – mein Papa ist mit nur 65 Jahren im August völlig unerwartet verstorben. Ich starte den Blog jetzt wieder langsam und mit “Konserven”-Beiträgen. Es kann aber gut sein, dass ich in nächster Zeit noch nicht sonderlich schnell auf Kommentare und Email-Anfragen antworte. Darum habt bitte ein wenig Geduld!
Eigentlich stand dieses Brot unter keinem guten Stern. Erst kam ich nicht dann zum Backen, als ich es geplant hatte, weshalb der Sauerteig kurzerhand nochmals gefüttert werden musste. Dann war die Mehlkombination, die ich eigentlich geplant hatte, so in der Mehlkiste nicht mehr verfügbar – wohin das helle Kamutmehl verschwunden ist, frage ich mich bis heute. Und so wurde spontan das Rezept umgebaut, der Teig abends geknetet und über Nacht im Kühlschrank geparkt.



Eigentlich…. eigentlich wollte ich dieses Möhrchenbrot als Übernacht-Variante ganz nah an das 
Beim Einkaufen stolperte ich über eine vegane Margarine, die im Block verkauft wird und ohne Palmöl auskommt. Bisher gab es in unserem (gutsortierten) Supermarkt nur eine Margarine, die genauso fest wie Butter ist und sich somit 1:1 austauschen lässt, aber sie war mit Palmöl und darum nicht meine erste Wahl. Also hüpfte die neue Margarine in den Einkaufskorb..
Bekanntlich liebe ich Kartoffelbrote über alles. Und so war für mich ganz klar, dass meine 