Schon im letzten Jahr hatte ich eigendlich diese Idee einer Aprikosen-Mandel-Tarte umsetzen wollen, doch irgendwie hat es nicht geklappt. Als ich im diesen Jahr die ersten aromatischen, allerdings etwas säuerlichen Aprikosen im Bioladen probierte, wußte ich, dass sie perfekt für diese Tart wären.
Und so habe ich nicht lange gezögert und habe direkt am Wochenende kleine Tartes gebacken. Seit ich die hübschen kleinen Tartformen habe, benutze ich meine große fast gar nicht mehr. Mit einem Durchmesser von 12 cm passt in jede dieser vier Formen ziemlich genau 1/4 eines normalen Rezepts.
Für die Tarte habe ich eine Frangipane, einer Pudding-Mandelcreme, hergestellt. Ich habe mich dabei grob an dem Rezept aus “Advance Bread and Pastry” von Michael Suas orientert, die aus der Mischung einer Vanillecreme und einer Mandelcreme besteht. Meine Creme enthält allerdings deutlich weniger Zucker und dafür etwas mehr Mandeln und Ei.
Die Mischung aus süßer Mandelcreme und säuerlichen Aprikosen ist perfekt. Ein neuer Lieblinskuchen für mich!
Für das Geburtstagskaffetrinken von meinem Papa habe ich dieses Jahr eine Fraisier-Torte, also eine Erdbeer-Vanille-Torte gebacken. Diese Torte wirkt besonders hübsch, da an den Rand halbierte Erdbberen gesetzt werden.
Ich mag,
Seit Tagen habe ich schon Appetit auf Kuchen mit Rhababer. Und heute lachte mich dann der Rhababer im Bioladen an, mit wunderbar roten Stängeln und dazu auch noch im Angebot, da habe ich dann nicht mehr lange gezögert.
Und wofür habe ich den
Es war gestern der letzte Arbeitstag meines Liebsten an seinem jetzigen Arbeitsplatz, bevor er für ein halbes Jahr ins Praxissemster geht. Um den Abschied von den Kollegen ein wenig süßer zu machen, haben wir Schokoladen-Kirschkuchen und Blätterteig-Käseschnecken gebacken.
In nächster Zeit wird es einige Rezept-Nachträge geben, die ich in den letzten Monaten aus Zeitgründen bisher nicht gepostet habe. Dieser ist der erste:
Anderswo heißen sie Kameruner oder Schürzkuchen, ich kenne sie als Geknotetes. Aber es gilt auch hier: Egal wie sie heißen, hauptsache sie schmecken! Ich mag sie besonders gerne, wenn sie noch heiß in Zimtzucker gewendet werden.
Da ich im Moment oft recht lange im Labor bleibe, um die fehlenden Experimente abzuschließen, falle ich am späten Nachmittag/frühen Abend in ein kleines Hungerloch. Ich bin dann müde und hungrig und meine Motivation und Konzentration leidet spürbar. Um dem diese Woche vorzubeugen, habe ich kleine Vollkornhörnchen mit einer Mandel-Honig-Füllung gebacken. Die ursprüngliche Idee stammt aus “Das große GU Vollwert-Kochbuch” allerdings habe ich in den vergangen Jahren das Rezept zur Unkenntlichkeit verändert. Der Hörnchenteig ist mit Sauerteig und nur ganz wenig Hefe gemacht, es gibt kein Vollsojamehl, dafür mehr Flüssigkeit im Teig und die Füllung enthält weniger Butter, deutlich weniger Ei und auch weniger Zimt, dafür habe ich Kakao hinzugefügt.