Seit Tagen habe ich schon Appetit auf Kuchen mit Rhababer. Und heute lachte mich dann der Rhababer im Bioladen an, mit wunderbar roten Stängeln und dazu auch noch im Angebot, da habe ich dann nicht mehr lange gezögert.
Auf dem Weg nach Hause überlegte ich dann, was für einen Kuchen ich backen könnte , denn er mußte schnell gehen, da ich immer noch für meine Disputation lerne. Soviel Zeit bleib also nicht. Und so beschloss ich, das Windbeutel mit einem leckeren Ofenkompott genau das richtige wäre.
In den Ofenkompott habe ich ausser etwas Zucker auch noch eine halbe Vanilleschote gegeben, die beim Garen ein wunderbares Aroma an den Rhababer abgab. Ich musste mich sehr beherschen, um den Kompott nicht direkt aus der Form aufzufuttern (Notiz an mich selbst: Das nächste Mal doppelte Menge Rhababer kaufen und mehr Kompott machen).
Aber die Beherschung hat sich gelohnt, denn die Windbeutel waren ein Traum: Ein bisschen süß, ein bisschen sauer, umschmeichelt von zarten Vanillearomen. Lecker!
Und wofür habe ich den
Es war gestern der letzte Arbeitstag meines Liebsten an seinem jetzigen Arbeitsplatz, bevor er für ein halbes Jahr ins Praxissemster geht. Um den Abschied von den Kollegen ein wenig süßer zu machen, haben wir Schokoladen-Kirschkuchen und Blätterteig-Käseschnecken gebacken.
In nächster Zeit wird es einige Rezept-Nachträge geben, die ich in den letzten Monaten aus Zeitgründen bisher nicht gepostet habe. Dieser ist der erste:
Anderswo heißen sie Kameruner oder Schürzkuchen, ich kenne sie als Geknotetes. Aber es gilt auch hier: Egal wie sie heißen, hauptsache sie schmecken! Ich mag sie besonders gerne, wenn sie noch heiß in Zimtzucker gewendet werden.
Da ich im Moment oft recht lange im Labor bleibe, um die fehlenden Experimente abzuschließen, falle ich am späten Nachmittag/frühen Abend in ein kleines Hungerloch. Ich bin dann müde und hungrig und meine Motivation und Konzentration leidet spürbar. Um dem diese Woche vorzubeugen, habe ich kleine Vollkornhörnchen mit einer Mandel-Honig-Füllung gebacken. Die ursprüngliche Idee stammt aus “Das große GU Vollwert-Kochbuch” allerdings habe ich in den vergangen Jahren das Rezept zur Unkenntlichkeit verändert. Der Hörnchenteig ist mit Sauerteig und nur ganz wenig Hefe gemacht, es gibt kein Vollsojamehl, dafür mehr Flüssigkeit im Teig und die Füllung enthält weniger Butter, deutlich weniger Ei und auch weniger Zimt, dafür habe ich Kakao hinzugefügt.
Natürlich habe ich nicht nur die Safransterne gebacken, sondern auch Martins
Zur Taufe meiner kleinen Nichte habe ich Madeleines gebacken. Das 