Tag-Archiv: Dinkel

26. Mai 2018

Ein-Körnchen

Ein-Körnchen (1)Wenn ich auf meine Brötchen-Rezepte der vergangenen Jahre zurückschaue, gibt es eine ganz klare Tendenz: Über-Nacht-Teige. Auch die Ein-Körnchen bilden da keine Ausnahme.

Es handelt sich dabei um Dinkelbrötchen mit einem 30%-Anteil Einkornvollkornmehl und 16% Saatenbeimischung. Das gibt den Brötchen einen angenehm nussigen Geschmack und ein wenig mehr Biss. Wer mag, kann die Saaten auch anrösten, darauf habe ich allerdings verzichtet, damit sie das Einkorn-Aroma nicht übertönen.

Ansonsten folgen die Brötchen dem altbewährten Schema: etwas Eigelb als Lecithin-Quelle  und ein wenig Butter für eine zarte Krume, etwas Flohsamenschale zur Wasserbindung. Und das funktioniert so gut, dass der Liebste die Brötchen als besonders lecker lobte – das passiert eher selten 😀

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27. April 2018

Knusprige Dinkel-Hörnchen

Dinkel-Hörnchen (1)Diese Hörnchen sind spontan entstanden, denn ich hatte mehr Sauerteig angesetzt als ich für das Dinkelkeimlingsbrot brauchte. Ich wollte Brötchen backen, soviel hatte ich mir am Abend überlegt. Aber was genau, das entschied ich am nächsten Tag erst in der Küche.

Nur selten backe ich, ohne mir vorher die Mengen notiert zu haben – mit einem vorherigen Plan ist es einfacher, das Rezept später  ins Reine zu schreiben. Diese Brötchen sind aber “aus dem Bauch heraus” entstanden und während der Stockgare huschte ich schnell an den Computer, um das Rezept zu notieren bevor ich es vergessen hatte. Und das ist auch gut so, denn ich bin seit langen nicht mehr so von einem Brötchen angetan gewesen.

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20. April 2018

Dinkel-Keimlingsbrot

Dinkel-Keimlingsbrot (1)Das erste Mal ist mir ein Brot aus Keimlingen vor fast 10 Jahren über den Weg gelaufen, als Susan von Wild Yeast es für den Bread Baking Day mit dem Thema “Bread with Sprouts” buk. Lang, lang ist es her… Damals fand ich die Idee zwar interssant, aber da ich keinen Fleischwolf hatte und gerade erst wieder richtig ins Brotbacken eingestiegen war, wurde die Idee irgendwo im Hinterkopf abgelegt und nicht weiter beachtet. Vor zwei Jahren dann probierte ich auf einem Brotmarkt ein Brot aus Keimlingen und fand es lecker. Und auch auf dem Brotzeit-Markt im letzten Jahr hatten etliche Bäcker ein Keimlingsbrot dabei. Mein Interesse war geweckt, doch es brauchte ein weiteres Jahr und freie Zeit während der Osterferien, bis ich das Projekt endlich anging. Dabei ist das Keimen von Getreide im Haushaltsmaßstab nicht aufwendig, sondern braucht nur etwas Aufmerksamkeit und Zeit.

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13. April 2018

Dinkel-Sandwichbrot mit Emmer

Dinkel-Emmer (2)Bei uns stand vor Ostern junger Besuch ins Haus. Da ich mir nicht sicher war, ob sich der kindliche Gaumen mit einem kräftigen Vollkornbrot anfreunden könnte, habe ich lieber noch ein weiches Sandwichbrot gebacken. Und weil ich ja immer noch an dem Emmer-Toast bastele, wurde es dieses Mal ein Dinkel-Emmer-Sandwichbrot mit einem Vollkornanteil von 30%. Ein bisschen Risiko war schon dabei, immerhin hatten sich die Vollkornvarianten der Dinkel-Emmer-Mischung bislang immer als schwierig erwiesen.

So zog ich alle Register, die sich bisher bei meinen Sandwichbroten als hilfreich  erwiesen hatten: Ei als Lecithinquelle und um die Krume zu stabilieren, Hagebuttenpulver als Vitamin C-Quelle um das Glutennetzwerk zu stabilisieren, Butter für eine flauschige Kurme.   Zusätzlich kam ein wenig Flohsamenschale in den Teig, um die Wasserbindung zu erhöhen.

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9. März 2018

Dreikorn-Kasten (Variante 2)

Dreikornkasten 2 (1)Beim Backen habe auch ich gerne mal “Phasen”. Im Moment ist es die Vollkorn-Phase. Ob es am kalten Wetter oder am dunklen Winter liegt – ich weiß es nicht. Aber es gelüstet mich nach kornigem. Und so habe ich weiter mit dem Kastenbrot-Rezept von vor zwei Wochen gespielt. Dieses Mal ist es eine anfängertaugliche Variante, die ohne Vorteig auskommt. Dafür kommen Buttermilch und ein ganz klein bisschen Balsamico-Essig in den Teig. Beim Essig muss man zurückhaltend sein, er darf auf gar keinen Fall hervorstechen. Vorsichtig dosiert bekommt das Brot dann ein schönes Aroma, dass schon ein ganz klein wenig an Sauerteig erinnert.

Ansonsten sind die Parameter gleich geblieben: ausreichend Zeit zum Kneten und zum Gehen sorgen dafür, das auch weiterhin nichts krümmelt. Und damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich dieses Mal anstelle von Weizenmehl etwas Emmer im Teig. Wer keinen Emmer hat, kann es aber auch problemlos nur mit Dinkelmehl backen.

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23. Februar 2018

Dreikorn-Kasten

Dreikornkasten (2)Meine Mama drückte mir vor einiger Zeit zwei Rezepte in die Hand. Eine ganz liebe Nachbarin (die wir gemeinerweise mit dem Brotbackvirus infiziert haben) ließ fragen, ob ich zwei Rezepte überarbeiten könnte. Beim ersten Blick auf den ersten Rezeptausdruck schwant mir nichts Gutes– es war eine Thermomix-Variante des Ruckzuck – oder 5-Minuten-Brotes. Nicht meine erste Wahl, wenn es ums Brotbacken geht, denn diese Art der Ruckzuck-Brote kranken – neben einer alle anderen Aromen übertönenden Hefenote – auch sehr häufig an einer stark krümelnden Krume.

Dem Ganzen kann man jedoch leicht beikommen, allerdings braucht das Brot dann mehr als fünf Minuten Aufmerksamkeit. Damit die Krume nicht krümmelt, muss man dem Vollkornmehl zum einen genug Zeit zum quellen geben, zum anderen muss der Teig gut ausgeknetet werden. Ein Sauerteig und ein Brühstück sind genau das richtige, um diese Aufgabe zu erfüllen. Der Sauerteig ersetzt dabei auch gleich den Essig und bringt neben Säure auch noch komplexe Aromanoten in den Teig.  Ausserdem braucht der Teig eine vernünftige Stock- und Stückgare, was am Ende zu einem saftigen Vollkornbrot führt.  Die zusätlich investierte Zeit macht sich auch beim ausgewogenen Geschmack und bei der Haltbarkeit bemerkbar. Und damit ist es eine gute Investion!

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18. Februar 2018

Dinkel-Burgerbrötchen

Dinkel-BurgerbrötchenAn Burgerbrötchen-Rezepten herscht im Blog ja eigentlich kein Mangel. Aber da wir die Abwechslung lieben (jeden falls beim Brötchen, mein veganes ABC-Burgerpatty ist nicht verhandelbar), habe ich dieses Mal eine Dinkelvariante gebacken. Da es die Burger relativ spontan gab, dient etwas Sauerteig aus dem Kühlschrank als Aromageber. Und dank der Flohsamenschale muss man auch nicht darauf warten, dass ein Kochstück abkühlt. Alles in allem ist es also eine verhältnismäßig schnelle Variante, mit der man innerhalb von vier Stunden leckere Burger auf den Tisch zaubern kann.

Und da ich ja gerade mitten in der Vollkornwelle schwimme, ist auch in diesem Teig 40% frisch gemahlenes Vollkornmehl gelandet. Das gibt den Brötchen ein wenig Biss und eine schöne nussige Note. Und da ich mich etwas abenteuerlustig fühlte, gab es dieses Mal anstelle von Sesam auch ein paar Brötchen mit Schwarzkümmel. Und das passt hervorragend zur vegetarischen Burgervariante!

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3. Februar 2018

Dinkel-Sandwichbrot (60% Vollkorn)

Dinkel-Sandwichbread (1)Schrittweise taste ich mich an das gewünschte Vollkorntoastbrot mit Urgetreideanteil heran.  Nachdem die Variante aus 30% Emmervollkorn gemischt mit hellem Weizenmehl ganz fantastisch wurde, habe ich dieses Mal ein reines DInkel-Sandwichbrot mit 60% Vollkornanteil gebacken. Dieses Mal habe ich anstelle von Eigelb auf ein ganzes Ei zurückgegriffen, das zusätzliche Eiweiß stabilisiert die Krume nach dem Backen. Das Hagebuttenpulver, welches erneut als Vitamin C-Quelle dient, ist bei einem reinen Dinkelbrot optional, hilft aber auch hier, das Glutengerüst zu stärken und trägt zu einem guten Volumen bei. Und sobald Emmer ins Spiel kommt, wird eine Stärkung des Glutennetzwerkes auch nötig sein! Alternativ zum Hagebuttenpulver ist z.B. auch Acerolakirschsaft aus dem Reformhaus eine gute Alternative. Den Saft kann man geringer dosiert einsetzen, ein Fünftel der Menge ist hier ausreichend.

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28. Januar 2018

Dinkel-Vollkornbrioche

Vollkorn-Dinkel-BriocheDiesen Januar habe ich bislang kaum neue Rezepte fotographiert. Das liegt zum einen daran, dass ich bisher mit der Weihnachtsnachlese beschäftigt war. Zum anderen merke ich, dass  mir die beiden letzten Monate mit den ungewöhnlich wenig Sonnenstunden ein wenig auf meine Kreativität schlagen. Diesen Samstag schien endlich mal wieder die Sonne und wir nutzten den Vormittag für einen Ausflug in die große Stadt. Es gab zwar allerlei Hindernisse (Zugausfall wegen technischer Störung, eine Großdemonstration genau da, wo wir eigendlich essen gehen wollten), doch die Sonne und der Tapetenwechsel haben den Kopf gelüftet und frei gemacht. Wieder daheim habe ich mich in die nächste Runde flauschiger Vollkorngebäcke gewagt. Ich will ja immer noch ein großvolumiges, flauschiges Dinkelvollkorntoast mit Urgetreide-Anteil backen. Dieses Mal wollte ich den Effekt von Hagebuttenpulver auf die Glutenentwicklung von Dinkelvollkornteig testen.

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20. Januar 2018

Dreikornies

DreikornisIch mag die entspannten Brötchen, deren Teig ich einfach am Abend  knete und am nächsten Morgen nur noch forme und nach einer Stunde Gare direkt backen kann.

Und genau nach diesem Prinzip sind die Dreikornies entstanden. Es ist einfache Brötchen ohne viel Chi-Chi, die ihr Aroma aus einer kalten Stockgare und dem verwendeten Emmervollkornmehl gewinnen. Sie schmecken besonders gut, wenn man etwas Sauerteig in den Teig gibt, es geht aber auch ohne.

Die Brötchen bekommen durch die Butter im Teig eine fein-flauschige Krume und sind somit für mich die perfekten Frühstücksbrötchen.

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