Ok, ok, ich gebe die Suche auf. Ich war nämlich felsenfest davon überzeugt, dass ich schon einen Rezeptentwurf für diese Buttermilch-Brötchen gespeichert hatte. Der war aber aber unauffindbar, und mein Versuch, die Inspirationsquelle für das Rezept wiederzufinden, scheiterte genauso kläglich. Also habe ich akzeptiert, dass ich einfach nochmal von vorne anfange.
Das Bild, dass ich für dieses Feierabend-Rezept vor Augen hatte, waren wunderbar wattig-weiche Brötchen, die wie Buchteln in einer Springform gebacken werden können. Das spart bei der kalten Stückgare nämlich wertvollen Kühlschrankplatz und macht die Bröchen gleichzeitig besonders saftig, da sie beim Backen weniger Feuchtigkeit verlieren.
Da die Gare sehr lang ist, habe ich auf Ei verzichtet und lieber Buttermilch als Lecithinquelle eingesetzt. Ein wenig Roggenmehl macht die Krume besonders zart und die Mischung aus Sahne und Butter als Fettquelle ist inzwischen altbewährt. Und ganz egal, in welchen Riss in Raum und Zeit mein erster Rezeptentwurf verschwunden ist, mit dieser Variante bin ich absolut zufrieden. Weiterlesen


Die Frage nach
Eigentlich stand dieses Brot unter keinem guten Stern. Erst kam ich nicht dann zum Backen, als ich es geplant hatte, weshalb der Sauerteig kurzerhand nochmals gefüttert werden musste. Dann war die Mehlkombination, die ich eigentlich geplant hatte, so in der Mehlkiste nicht mehr verfügbar – wohin das helle Kamutmehl verschwunden ist, frage ich mich bis heute. Und so wurde spontan das Rezept umgebaut, der Teig abends geknetet und über Nacht im Kühlschrank geparkt.



Eigentlich…. eigentlich wollte ich dieses Möhrchenbrot als Übernacht-Variante ganz nah an das 