Autoren-Archiv: Stefanie

28. August 2016

Zucchini-Salsa

Zucchini-SalsaManche Rezepte sind Lieblinge und man kann sie nicht in kleinen Portionen kochen . Die Zucchini-Salsa aus Irmela Erckenbrechts Kochbuch “Zucchini”  ist seit Jahren ein Familienliebling. Sie schmeckt als Brotaufstrich zum Brot, als Dip mit Tortillachips oder als Soße zum Grillen und ist mit Pasta eine gute Lösung für ein schnelles Abendessen. Und so wird die im Kochbuch angegebene Mengen für die Salsa bei uns meistens direkt in der vierfachen Menge gekocht.

Wie sehr wir diese Salsa lieben, sieht man auch an der Tatsache, dass wir im letzten Sommer beim Umzugs der Schwester des Liebsten viele frischgekochte Gläser der Köstlichkeit vorsichtig die eine Treppe herrunter und die andere wieder hinauf trugen. Und am Ende des Tages mit Tortillachips und Salsa zum Dippen belohnt wurden – eine Geschichte mit Happy End.

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24. August 2016

Dinkel-Mäuschen

Dinkel-Mäuschen (1)

Eine Leserin erzählte mir von Schulmäusen, längliche süße Brötchen mit Nougatfüllung, die es wohl in Östereich im Supermarkt zu kaufen gibt. Sie wollte gerne ähnliche Brötchen mit Dinkel nachbacken, hatte aber das Problem, dass sie ihr zu trocken gerieten. Der Gedanke an dieses Gebäck rumorte eine Weile in meinem Kopf und spukte schließlich – passend zum neuen Schuljahr in NRW –  ein Rezept aus. Da der Name “Schulmaus” eine eingetragene Marke ist, habe ich meine Brötchen “Dinkel-Mäuschen” getauft und den meisten von Ihnen auch echte Mausform gegeben. Wenn man aber darauf verzichtet, das eine Ende der Maus zu einem Schwanz auszurollen, haben die Brötchen die Orginalform.

Als gesunder Pausensnack gehen diese Brötchen zwar nicht durch, aber sie schmecken auf jeden Fall sowohl kleinen als auch großen Süßschnäbeln. Die Krume ist feinporig und fluffig, und beim hineinbeißen trifft man schnell auf die cremige Nougatfüllung. Leckerer Start ins neue Schuljahr!

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20. August 2016

Hochzeitstorte für Rahel & Stefan

Hochzeitstorte

Vor längerem schon hatten die Schwester des Liebsten und ich verabredet, dass wir gemeinsam eine Hochzeitstorte für Freunde backen würden. Und so verbrachten wir viel Zeit auf Pinterest, um Inspirationen für die Dekoration zu sammeln.

Nach und nach reiften Deko-Ideen, und schließlich hatten wir auch einen Plan für die Kuchen, die sich unter dem Fondant verbergen würden: Punschtorte, Nussnougat-Quark-Kuchen und Sachertorte sollten es. Das Brautpaar bekam kleine Probetorten zum Probieren und stimmte zu. Das Punschtorten-Rezept hat dabei einige Veränderungen erfahren, und bekommt darum noch einen eigenen Rezepteintrag, bei den anderen Kuchen haben wir uns an die Rezepte gehalten, in der angepassten Menge stehen sie unten.

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17. August 2016

Kirsch-Streusel

Kirschstreusel (2)

Da bei mir berufliche Veränderungen ins Haus stehen, haben wir uns spontan zu einem kurzen Urlaub entschlossen. Kurzentschlossen eine freie Ferienwohnung in der Hauptferienzeit zu finden war nicht so einfach, doch schließlich haben wir eine wunderschöne am Rande des Alten Landes gefunden. Für Food-Blogger ist das Alte Land natürlich ein Paradies und Anfang August waren wir genau richtig für die allerletzten Kirschen und ersten Zwetschgen und Mirabellen. Direkt am ersten Tag deckten wir uns in einem Hofverkauf mit Früchten ein. Da die Ferienwohnung eine gut ausgestattete Küche inklusive Backofen hatte, war klar, es würde Zwetschgenkuchen für den Liebsten geben. Und da ich Kirschen und Streusel liebe habe ich kurzerhand statt einem großen zwei kleine Kuchen in zwei Auflaufformen gebacken.

Der Teig ist wie bei meinem klassischen Zwetschgenkuchen ein Hefe-Mürbeteig, belegt mit Kirschen und Streusel. Der Hefe-Mürbeteig bleibt lange frisch und saftet nicht so schnell durch. Ein leckerer, klassischer Ferien-Kuchen.

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10. August 2016

Vegane Dinkel-Hörnchen

Vegane Dinkelteilchen

Ich liebe Hörnchen seit Kindertagen. Und seit den köstlichen Kifle bin ich wieder ganz im Hörnchenfieber. Kein Wunder also, dass ich aus dem süßen “Einer für alle”- Dinkelteig neben Zopf und Nussschleifen auch noch flauschig weiche Hörnchen backen musste.  Die Zuckermenge ist bei den Hörnchen übrigens variabel. Wer es weniger süß mag – oder ganz auf Zucker verzichtet – kann die Zuckermenge bedenkenlos reduzieren. Dann harmonisieren die Hörnchen auch mit herzhaften Beläge.

Für eine schöne Form und eine gute, kleinporige Krume ist es wichtig, den Teig für die Hörnchen möglichs lang und dünn aus – und dann mit Spannung wieder aufzurollen. Dann werden sie in form gebogen und auf ein Backblech gesetzt. Damit die Hörnchen beim Backen nicht zusammenbacken, habe ich den Teig in zwei Etappen verarbeitet. So kommen fünf bzw. sechs Hörnchen auf ein Blech und können in aller Ruhe schön voluminös aufgehen!

Für einen guten Glanz sorgt auch hier eine Glanzstreiche, die ich sowohl vor als auch nach dem Backen auf die Hörnchen gestrichen habe. Durch das Anrösten der Stärke bekommt die Glanzstreiche eine dunklere Färbung und so einen beinah genauso goldenen Glanz wie mit der klassischen Eistreiche. Wer mag, kann die Hörnchen auch mit ein wenig Mohn bestreuen, dann bekommen sie – optisch und aromatisch – das gewisse Etwas!

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2. August 2016

Malziges Dinkel-Emmer

Malziges Dinkel-Emmer (1)

Schon seit einiger Zeit wartet bei mir im Vorrat zwei Pakete mit Emmer und Einkorn-Körnern darauf, in ein Brot zu wandern. Die Zeit in diesem Sommer war nur leider immer knapp, ich musste Rezepte für die geplanten Backkurse und für einen Zeitschrift-Beitrag testen – und so rutschten sie im Regal immer weiter nach hinten. Beim Aufräumen fielen sie mir wieder in die Hände, genau wie die Packung Röstmalz, dass ich schon vor einiger Zeit gekauft hatte. Höchste Zeit also, etwas davon für ein Brot zu verwenden.

Da ich keine Lust auf Kochstück und Co. hatte, entschied ich mich für einen Teig mit siebzig Prozent Hydration und einer längeren Periode , in der der Teig immer wieder gefaltet wird. Dadurch entwickelt er einen guten Stand und ist gut zu händeln. Auch durch die folgende lange Stockgare im Kühlschrank hat das Mehl ausreichend Zeit, zu quellen. Nicht destotrotz ist es aber ein eher weicher Teig. Das Gärkörbchen sollte entsprechend gut ausgemehlt sein, damit der Teig nicht kleben bleibt.

Das Brot bekommt durch das Röstmalz eine dunkle Krume und Kruste und schmeckt auch malzig mit nussigen Noten durch den Emmer. Der süße Starter entwickelt während der langen Gare ein vielschichtiges Aroma mit nur minimaler Säure.  Ein Brot ganz nach meinem Geschmack. Und da ich meine Körner im Vorrat wiedergefunden habe, ist das Brot auch ein guter Kanditat für die Schatzsuche im Vorratsschrank!

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31. Juli 2016

Aprikosen-Marmelade (ohne Gelierzucker)

Aprikosenmarmelade ohne GelierzuckerAuch im diesen Jahr koche ich wieder Marmeladen ohne Gelierzucker. Ich mag den Geschmack der Marmeladen und die Vorratshaltung ist seitdem auch einfacher geworden, denn normaler Haushaltszucker und Zitronensaft findet sich immer in unserem Haus. Und so bin ich weiter dabei, die Rezepte für unsere Lieblingssorten dahingehend umzuändern.

Die meistgegessenen Marmeladen (genauer genommen sind es ja Konfitüren) im Haus “Hefe und mehr” sind Blaubeere, Johannisbeer-Himbeere, Brombeere und Zwetschgenmus. Für den Liebsten gibt es dann noch Erdbeermarmelade und für mich süße Orangenmarmelade (welche eine echte Marmelade ist). Aprikosenmarmelade steht an etwas niedrigere Stelle im Beliebtheitsranking, ist aber alleine schon zum Backen ein wichtiger Bestandteil des Vorratsschrankes. Und so habe ich nicht lange gezögert, als aromatische Aprikosen im Angebot waren. Aprikosen sind – genau wie Brombeeren – ein Obst mit mittleren Pektingehalt. Darum habe ich einige unreifere Aprikosen zu den vollreifen gegeben, da unreifes Obst einen höheren Pektingehalt hat. Auch die Zugabe von  etwas Zitronensaft hilft beim Geliervorgang.

Nach einer halben Stunde des Köchelns entwickelt die Marmelade ein kräftiges Aprikosenaroma, dass nicht mit gekaufter Aprikosenmarmelade zu vergleichen ist. Sogar dem Liebsten hat sie gut geschmeckt… vielleicht ein Kandidat für die oberen Beliebtheitsplätze?

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23. Juli 2016

Veganer Dinkelzopf (Einer für Alle)

Veganer Dinkelzopf (2)

Die Frage nach einem ei-, milch- oder weizenfreien süßem Hefeteig bekomme ich immer wieder. Je nachdem schicke ich die Leser dann hier, hier oder hier hin. Einen Teig ganz “ohne alles” hatte ich bisher aber nicht im Angebot. Und so versprach ich, diesem Umstand abzuhelfen. Und so habe ich an einem aromatischen veganen Dinkelzopfteig gebastelt.

Ähnlich wie bei meinem Lieblingszopf habe ich auch hier auf eine Mischung aus flüssigen und festem Fett gesetzt, in diesem Fall auf eine vegane Margarine und Öl. Bei einem Butterzopf trägt die Butter viel zum runden Aroma des Zopfes bei. In der veganen Variante wollte ich eine ähnlich aromatische Note haben und so habe ich ein Öl aus gerösteten Walnüssen gewählt. Aber auch ein natives Haselnussöl würde sich hier gut machen.

Der Teig ist ein Grundteig, der in verschiedenen Rezepten eine gute Figur macht. Ich habe mit ihm schon einen Zopf, vegane Dinkelhörnchen und vegane Nussschleifen gebacken. Die Rezepte werden in den nächsten Wochen folgen!

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19. Juli 2016

Krümmelsauer / Gerstl

Krümmelsauer (1)

Vor einigen Tagen wollte ich eine Portion Sauerteig mit der Post verschicken. Das geht sehr gut, wenn aus dem Sauerteig ein Krümmelsauer – auch Gerstl genannt – hergestellt wird. Das Vorgehen ist ganz einfach. Der Sauerteig wird aufgefrischt und nach  dem Auffrischen mit so viel Mehl vermengt, dass sich ganz feine Krümmel bilden – je feiner, desto besser. Dadurch entzieht man den Mikroorganismen im Sauerteig einen Großteil des Wassers und so wird die Gärung auf ein Mindestmaß reduziert. Der perfekte Zustand für den Postversand.

Auch das Reaktivieren ist denkbar einfach. Dazu wird dem Krümmelsauer einfach Wasser zugesetzt und gewartet, bis sich die ersten Blasen zeigen. Da ich davon noch keine Bilder im Blog habe, habe ich kurzerhand die doppelte Menge Krümmelsauer angesetzt und den einen Teil verschickt, den anderen Teil 48 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt – die gleichen Bedingungen also, die auch der verschickte Krümmelsauer zu überstehen hatte. Dann wurde der Krümmelsauer mit Wasser verrührt und schon nach einer guten Stunde zeigten sich die ersten Bläschen. Ich habe ihm dann noch weitere 5 Stunden gären lassen, um sicher zu sein, dass eine gute Aktiviät vorliegt und dann damit einen Sauerteig angesetzt. Bereits nach 12 Stunden hatte dieser sein Volumen verdoppelt.

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