Tag-Archiv: Piment

23. Dezember 2013

Chai-Sirup

Chai Sirup

Wer jetzt noch ein Geschenk für Weihnachten braucht, der muss sich langsam beeilen. Ein schönes Last-Minute-Geschenk für Süßschnäbel ist der Chai-Sirup, mit dem man im Handumdrehen einen leckeren Chai-Latte zaubern kann.

Man braucht schwazen Tee, verschiedene Gewürze, Wasser und Zucker und 10 Minuten Zeit. Und schon hat man einen köstlichen Sirup, den man in Gläsern oder Flaschen gefüllt verschenken kann. Oder man behält ein Fläschchen direkt für sich…

 

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1. April 2013

Schokoladen Hot Cross Buns

Hot Cross buns

Hot Cross Buns – die gewürzten, englischen Rosinenbörtchen – haben mich schon immer gelockt. Doch da Rosinenbrötchen hier nicht so der Renner sind, habe ich bislang darauf verzichtet, welche zu backen.

Doch dieses Jahr habe ich entdeckt, dass in Australien und Neuseeland Hot Cross Buns oft mit Schokolade anstelle von Rosinen gebacken werden. Das ist natürlich DIE Lösung für alle, die mit Rosinenverachter am Frühstückstisch sitzen. Und so habe ich für das Frühstück am Ostermontag Hot Cross Buns gebacken, in einer ganz entspannten Übernachtvariante. Ähnlich wie meine Übernacht-Burgerbrötchen werden sie am Abend vor dem Zubettgehen geformt und dürfen, da sie nur eine Minimenge Hefe enthalten, bei Raumtemperatur etwa 10 Stunden gehen. Am nächsten Morgen müssen nur noch die Kreuze auf die Brötchen gespritzt und die Brötchen dann gebacken werden. Bis der Frühstückstisch gedeckt und Kaffee gekocht ist, sind die Brötchen auch schon fertig.

Leckere heiße Schokoladenbrötchen mit einem Hauch von Zimt, Kardamom und Piment zu einer Tasse heißen Kaffees – das ist ein perfekter Start in den Tag!

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19. Dezember 2012

Schokoladen-Gewürzmandeln

Schoko-Gewürzmandeln

Je näher der heilige Abend kommt, desto mehr genieße ich den Duft von Zimt, Vanille, Nelken und all den anderen Gewürzen, der jetzt in der Luft hängt. Als ich bei Brödpassion ein Rezept für Vollmilchschokoladen-Mandeln sah, wusste ich, die muss ich probieren. Aber – und auch dass war mir klar – wenn ich Schokoladen-Mandeln mache, dann müssen sie gewürzt sein. Mit Zimt und Kardamon, Vanille und Nelke – wie die köstlichen Schokoladenmandeln, die man in der Weihnachtszeit von den verschieden Schokoladenherstellern kaufen kann.

Die Herstellung ist dabei ganz einfach, man muss nur ein bisschen Zeit für das Schokolieren der Mandeln einplanen, da die Schokolade nur in ganz kleinen Portionen zu den Mandeln gegeben wird. Und dann heißt es rühren, rühren, rühren, bis die Schokolade an Mandeln umhüllt hat, und wieder fest geworden ist. Dann kommt die nächste Portion hinzu. Wie beim Kerzen ziehen legt sich dann eine Schichte um die andere, bis die Mandel von einer dicken Schokoladenhülle umgeben ist.

Wenn sie fertig sind, muss man nur noch einen sicheren Platz für die Aufbewahrung suchen – denn diese Mandeln haben die Tendenz, kleinen und großen Weihnachtsmäusen zum Opfer zu fallen.

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5. Dezember 2012

Piment-Hütchen mit Quitten-Nuss-Füllung

Kardamom-Quitten-Hütchen

Eigendlich wollte ich die gespritzen Schokotupfen mit Piment aus dem aktuellen Brigitte-Plätzchenheft (das es für Nicht-Brigitte-Leser wie mich praktischerweise auch als Download-Variante gibt) nachbacken. Doch entweder brauche ich einen stabileren Spritzbeutel oder es fehlt dem Rezept an Feuchtigkeit. So oder so, Schokotupfen spritzen konnte ich jedenfalls nicht. Also habe ich den Teig erstmal im Kühlschrank geparkt und nachgedacht. Nach einer halben Stunde Ruhezeit ließ er sich dann fantastisch ausrollen, und ich hatte in der Zwischenzeit auch eine Füllung aus gerieben Nüssen und Quittengelee gezaubert.

Rasch waren kleine Teigkreise ausgestochen und an drei Seiten über die  Füllung gefaltet. Das Ergebnis waren lustige kleine Kekse, die ein wenig wie Dreispitze aussehen. Die Mischung aus würzigem Piment, fruchtiger Quitte und aromatischen Haselnüssen schmeckt ganz wunderbar – und ich bin gar nicht traurig, dass das Orginalrezept nicht funktioniert hat.

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2. Dezember 2012

Kartoffel-Möhren-Brot

Kartoffel-Möhren-Brot

Die besten Rezepte sind manchmal Zufallsprodukte. So wie dieses leckere Kartoffel-Möhren-Brot. Denn das hätte ich nie gebacken, wenn von unserem Abendessen nicht eine großzügige Portion “Möhren untereinander” übriggeblieben wäre. Und da ich Kartoffelbrote liebe habe ich mir gedacht, dass man mit einem Kartoffel-Möhren-Brot bestimmt auch nichts falsch machen könnte.

Nach dem Kneten war der Teig allerdings recht weich, und so habe ich den Brotteig insgesamt drei Mal während des Gehens gefaltet. Und wirklich, bereits nach dem ersten Falten merkte man, wie sich die Struktur des Teiges verbesserte.

Das Brot hatte einen sehr guten Ofentrieb, und kommt mit einer dicken, knusprigen Kruste und einer feineporigen, saftigen Krume daher.Das Aroma ist vielschichtig-würzig durch den Sauerteig und die verschiedene Gewürze. Mal wieder ein Brot, dass ich am liebsten nur mit Butter und Fleur de Sel genieße.

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2. Oktober 2012

Apfel-Zimt-Schnecken

Apfel-Zimt-Schnecken

Morgens hängen Nebelschwaden in unserem Tal, die Temperaturen sind emfindlich gefallen und Wind und Regen lassen auch keinen Zweifel: Es ist Herbst. Und so möchten auch die ersten Falläpfel aus dem Garten meiner Eltern verarbeitet werden.

Doch was soll es geben?Eine kurze Suche im Blogarchive brachte Rezepte wie Apfelstrudel, Apfelkuchen oder Apfelküchle zu Tage. Alles leckere Rezepte, doch nichts konnte so richtig meinen Enthusiasmus wecken.

Auf Hefeschnecken hatte ich Appetit, und so war schnell ein Hefeteig angesetzt. Die Füllung dieser Schnecken besteht aus einer Creme aus Mandeln und Keksbröseln (Resteverwertung), die mit etwas Zimt, Piment und Kardamom gewürzt wird und aus feingewürfelten Apfelstücken.  Diese Mischung macht die Schnecken wunderbar saftig. Die Aromen von Mandel, Zimt und Apfel bilden eine harmonische Einheit. Lauwarm genossen sind sie perfekt, egal ob an regnerischen

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