Das nächste Rezept für “Unser tägliches Brot – Ein Erntedankfest der Zukunft” ist eigentlich erstmal ein Rezept für eine Zutat: Eichelmehl. Aber da es zeitaufwendig ist, Eichelmehl herzustellen, fangen wir besser heute schon damit an.
In vielen Köpfen – bis zu meiner Recherche auch in meinem – sind Eicheln als giftig oder wenigstens ungenießbar abgespeichert. Das liegt daran, dass ohne eine entsprechende Behandlung der Gebsäure-Gehalt in Eicheln so hoch sind, dass sie einfach nur bitter schmecken. Doch Bitterstoffe kann man gut entfernen. Jeder, der schon einmal schwarze Walnüsse eingelegt hat kennt das Prozedere: Wässern, wässern, wässern. Das braucht Geduld, doch die Mühe lohnt sich. Allerdings bin ich mit den angebenen 24 Stunden für das Wässern nicht ausgekommen, ich habe die Zeit auf 60 Stunden erhöht. Am besten probiert man zwischendurch die Eicheln einfach mal – die Empfindlichkeit für Bitter ist ja individuell unterschiedlich.
Endlich dürfen wir unser Krümmelchen aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen. Mein Plan für die nächsten Wochen beinhaltet ganz viel Baby-Kuscheln (und alle anderen Dinge, die man als frisch gebackene Eltern so macht). Aber bevor ich für den Moment abtauche, möchte ich einmal Danke sagen! Danke für die Glückwünsche und Danke für die Mut-mach-Geschichten für Frühcheneltern, die ihr uns per Mail und in den Kommentaren geschrieben habt. Auch wenn ich nicht jedem einzeln antworten konnte, ich habe alles gelesen und mich sehr darüber gefreut!
Sind bei euch auch im Supermarkt auch alle Hefe-Vorräte aufgekauft worden? Und auch in der Mehl-Abteilung sieht es nicht wirklich besser aus?

Nun ist es endlich soweit: Ich habe die Freigabe vom
