Nach der Theorie zum Salz-Hefe-Verfahren darf natürlich auch die praktische Seite nicht fehlen. Und da die “süßen” Teige mit diesem Verfahren besonders gut funktionieren, habe ich mich für ein Brioche-Rezept entschieden. Es ist ein wenig “rustikaler” als ein normales Brioche-Rezept, da es mit 30% Vollkorn daher kommt. Andererseits habe ich schon vor einigen Jahren die Erfahrung gemacht, das der buttrige Geschmack der Brioche hervorragend mit der Nussigkeit des Vollkornmehls harmoniert. Die anderen Parameter des Rezepts sind weitgehend gleich geblieben: einen süßen Starter als Vorteig, relativ viel Ei und Butter und als Option auch etwas Vitamin C in Form von Hagebuttenpulver. Da Teige mit höheren Vollkornanteil etwas weniger Volumen entwickeln, kann Vitamin C helfen, das Glutennetzwerk zu stärken und für mehr Volumen zu sorgen.
Der Effekt des Salz-Hefe-Verfahrens war beim Teig gut zu beobachten. Obwohl ich die Hefemenge im Vergleich zum Ausgangsrezept reduziert habe, ging der Teig und die Teiglinge hervorragend auf – trotz der stattlichen Buttermenge. Die Brioche habe ich dieses Mal sehr klein gehalten, mit nur 60g Teigeinlage kann man sich beim Frühstück sogar vielleicht eine zweite dieser kleinen Köstlichkeiten gönnen.

Meinen großen Backrahmen haben der Liebste und ich vor einigen Jahren gemeinsam gebaut. Der Rahmen ist aus 30 cm langen Buchenholz-Brettern gebaut, die 2 cm dick sind. Inzwischen würde ich aber eher zwei Rahmen von 15x30cm vorziehen, da man dann flexibler ist beim Backen. Wenn man eine große Menge Brot auf einmal backen möchte, ist der große Backrahmen dann aber doch praktisch, denn man kann etwa 3 Kilo Brot in einem Rutsch backen. Dadurch verlängert sich die Backzeit und die im Holzrahmen gebackene Brote bekommen an Ober- und Unterseite eine dicke, aromatische Kruste, während die Seiten krustenlos bleiben.
Ich liebe ja den 

Es mag zwar nicht gerade das traditionelle Weihnachtsessen sein, aber am ersten Weihnachtsfeiertag gelüstete es uns nach Burgern. Und da – abseits von jeder Klimadiskussion – mein
Sauerteig-technisch hatte ich im vergangenen Frühjahr ein “Pflegekind”. Eigentlich waren es sogar zwei Pflegekinder, doch den normalen Sauerteig hatte ich in Form eines
Manchmal passen Leserfragen und die eigenen Pläne einfach perfekt zusammen. Zu meinem Geburtstag plante ich, eine Portion Greta-Gabro-Schnitten zu backen. Zum einen, weil ich die kleinen Dinger liebe und viel zu selten backen, zum anderen aber auch, weil sie sich gut vorbereiten lassen. Da war die
Meine Notiz vom ersten Backversuch der Kartoffel- Burgerbrötchen lautete: “Geschmacklich und von der Krume her perfekt, allerdings mit Krustenrissen –> Untergare … lag evtl. an der Hefe. Nochmal wiederholen!”