Heißewecken – auch Hedewäggen, Hetwegge, Heiteweggen oder Heetwich genannt – sind gewürzte Rosinenbrötchen aus dem norddeutschen Raum. Je nach Region variert Aussehen und Form, es gibt sie in flacher Fladenform aber auch als runde Brötchen. Traditionell wurden sie wohl in der Fastenzeit zwischen Karneval und Ostern gebacken und als Fastenspeise mit warmer Milch und Butter übergoßen.
Die Heißewecken stehen bei mir schon seit einem Jahr auf der Wunschliste für Regionale Brote und bevor es Ostern wird, habe ich sie jetzt endlich gebacken. Für ein gutes Aroma habe ich als Vorteig einen Pâte Fermentée gewählt, da der Vorteig auch gleichzeitig das Glutennetzwerk stärkt. Die Form ist bei mir die Brötchenform geworden, weil ich diese Form für Frühstücksbrötchen praktischer finde, wer mag, kann sie aber genausogut als Fladen ausrollen. Weiterlesen
Den ganzen Winter habe ich es nicht zum Backtag im Heimatmuseum Bergneustadt geschafft. So vieles kam dazwischen: zu viel Schnee, eine böse Erkältung, die spontane Karnevalsflucht in die Ardennen…
Beim Backen habe auch ich gerne mal “Phasen”. Im Moment ist es die Vollkorn-Phase. Ob es am kalten Wetter oder am dunklen Winter liegt – ich weiß es nicht. Aber es gelüstet mich nach kornigem. Und so habe ich weiter mit dem 
Das zweite Rezept, dass ich mit der Bitte um Überarbeitung bekam, war ein handgeschriebenes Vollkornbrötchenrezept. Das Besondere an dem Rezept ist die Tatsache, dass die Brötchen mit Milch und einer großzügigen Portion Butter gebacken werden. Die Idee gefiehl mir sehr gut.
Meine Mama drückte mir vor einiger Zeit zwei Rezepte in die Hand. Eine ganz liebe Nachbarin (die wir gemeinerweise mit dem Brotbackvirus infiziert haben) ließ fragen, ob ich zwei Rezepte überarbeiten könnte. Beim ersten Blick auf den ersten Rezeptausdruck schwant mir nichts Gutes– es war eine Thermomix-Variante des Ruckzuck – oder 5-Minuten-Brotes. Nicht meine erste Wahl, wenn es ums Brotbacken geht, denn diese Art der Ruckzuck-Brote kranken – neben einer alle anderen Aromen übertönenden Hefenote – auch sehr häufig an einer stark krümelnden Krume.
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