Ok, ok, ich gebe die Suche auf. Ich war nämlich felsenfest davon überzeugt, dass ich schon einen Rezeptentwurf für diese Buttermilch-Brötchen gespeichert hatte. Der war aber aber unauffindbar, und mein Versuch, die Inspirationsquelle für das Rezept wiederzufinden, scheiterte genauso kläglich. Also habe ich akzeptiert, dass ich einfach nochmal von vorne anfange.
Das Bild, dass ich für dieses Feierabend-Rezept vor Augen hatte, waren wunderbar wattig-weiche Brötchen, die wie Buchteln in einer Springform gebacken werden können. Das spart bei der kalten Stückgare nämlich wertvollen Kühlschrankplatz und macht die Bröchen gleichzeitig besonders saftig, da sie beim Backen weniger Feuchtigkeit verlieren.
Da die Gare sehr lang ist, habe ich auf Ei verzichtet und lieber Buttermilch als Lecithinquelle eingesetzt. Ein wenig Roggenmehl macht die Krume besonders zart und die Mischung aus Sahne und Butter als Fettquelle ist inzwischen altbewährt. Und ganz egal, in welchen Riss in Raum und Zeit mein erster Rezeptentwurf verschwunden ist, mit dieser Variante bin ich absolut zufrieden. Weiterlesen


Im Rheinischen sagt man: “Dat maache me us de Lameng”, wenn man etwas aus dem Handgelenk schüttelt. Der Begriff
Rezept Nummer drei für den süßen
Für einen Privatbackkurs (dem letzten vor der Babypause) waren Bagels ein großer Wunsch. Schon bei der Vorbereitung des Vorteiges erwachte mein eigener Bagel-Hunger. Schließlich essen wir sehr gerne, aber trotzdem irgendwie viel zu selten Bagel. Auf der Rückfahrt vom Kurs beschloss ich, am nächsten Tag auch Bagel zu backen. Da es eine spontane Backaktion war, wanderte für das Aroma ein
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