Manchmal kommt es im Leben anders als geplant. Als ich zwei Wochen nach der Geburt unseres Krümmelchen endlich das Krankenhaus verlassen durfte, erwartete mich ein Kühlschrank voller Dinge die DRINGEND verbraucht werden wollten. Da war etwa die Sahne, die schon leicht über das Mindesthalbarkeitsdatum war. Getreu dem Motto “Vertraue deinen Sinnen” wurde sie getestet und für gut befunden.
Der Brotvorrat war zu diesem Zeitpunkt auch schon stark geschrumpft und so war klar: Die Sahne wandert in einen Brotteig. Mein liebster Sonntagszopf ist zwar immer eine gute Idee, doch ich wollte ein Brot, dass auch mit herzhaften Belag harmoniert. Auch musste das Brot in den straffen Zeitplan von Frühchen-Eltern irgendwo zwischen Abpumpen und Besuchen im Krankenhaus einen Platz finden. Es gab nur eine Lösung: Ein Sandwichbrot nach dem Schema meiner Feierabend-Rezepte. Die Sahne ersetzt ähnlich wie bei dem Sonntagszopf einen Teil der Butter, wodurch der Teig auch im Kühlschrank gut aufgeht. Der Zeitplan ist flexibel und lässt sich gut an den persönlichen Tagesablauf anpassen. Und das Brot ist ein schlichtes, aber köstliches Weißbrot, dass sich auch gut toasten lässt. Ein Rezept für alle Lebenslagen!
Wie sagte Barney bei “How I met your mother” doch immer: Challenge accepted!
Langsam neigt sich der Hochsommer dem Ende entgegen. Nicht alles, was ich in den vergangenen Wochen schaffen wollte, haben wir erledigt, aber andererseits haben wir auch einiges gewuppt. Und in der Hängematte lag ich zwischendrin auch mal 😉 Die Energiespeicher sind auf jeden Fall aufgefüllt und ich habe eine lange toBake-Liste für die nächsten Wochen. Ich habe nämlich auch fleißig weiter recherchiert und habe endlich ein paar regionale Rezepte aus Mecklenburg-Vorpommern ausgegraben. Darauf freue ich mich schon ganz besonders.
Sie gewinnen vielleicht nicht den Preis für die aller-hübschesten Brötchen, doch die zartknusprige Kruste, saftig-offenporige Krume und ihr herrliches Aroma sind preisverdächtig. Die Reutlinger Kimmicher sind eng mit genetzten Broten und Seelen verwandt. Genau wie diese Gebäcksorten werden sie aus einem sehr weichen Teig mit nassen Händen herausgebrochen. Ihre Größe bewegt sich dabei um die 200g, deutlich größer also als ein normales Brötchen. Namensgebend für die Kimmicher ist der Kümmel, der im Schwäbischen auch Kimmich genannt wird.
Glutenfreies Brot und Brötchen sind nicht meine Spezialgebiet. Wenn aber eine allergiegeplagte Leserin mich um Hilfe bittet, dann versuche ich zu helfen. Sie wünschte sich ein glutenfreie Variante der 
Bei uns gab es gestern zum Abendbrot ein köstliches Dreierlei aus
Die Trends beim Brotbacken erinnern mich manchmal an die Modewelt. War in den letzten Jahren französische Mehle “in”, so ist es im Moment eher das Schweizer Ruchmehl. Allen Trends zum Trotz kaufe ich mein Mehl lieber bei meiner lokalen Mühle, bei der der Dinkel aus dem Bergischen Land und der Weizen aus dem Rheinland stammt – ähnlich wie
Das zweite Brot, dass mich zum “
Mit meinem 