Bevor wir heute zum Rezept kommen, habe ich eine persönliche Ankündigung zu machen. Ihr habt es vielleicht schon hier und hier gelesen: bei uns hat sich Nachwuchs angekündigt. Inzwischen ist das kleine Krümmelchen schon seit 10 Tagen auf der Welt und wie das große Krümmelchen auch ist es einige Wochen zu früh. Hier im Blog läuft darum alles erstmal auf Sparflamme. Der Rezeptvorrat ist sehr gut mit neuen Beiträgen gefüllt, die wie schon in den letzten Wochen automatisch Samstags erscheinen werden. Bitte habt Verständnis, dass Kommentare und Emails aber verspätete beantwortet werden oder unbeantwortet bleiben. Nutzt darum die Möglichkeiten im Blog, um euch zu informieren. Ein Blick in die FAQ kann viele Fragen beantworten! Und jetzt geht es weiter mit dem Rezept für eine Vollkorn-Pizza 🙂
Der eine oder andere Pizza-Purist zuckt jetzt beim Wort “Vollkorn” nervös. Aber zum einen mag ich die nussigen Aromen des Vollkorns in der Verbindung mit Olivenöl sehr gerne, zum anderen ist während der Schwangerschaftsdiabetes außer der Vollkorn-Variante auch gar nichts anderes empfehlenswert. Und da dann eh nur eine halbe Pizza erlaubt ist (dann kommt man ziemlich genau auf 4 Kohlenhydrat-Einheiten), ist es auch durchaus sinnvoll, dass die Vollkornpizza auch länger sattmacht. Von daher müssen die Puristen jetzt entweder tapfer weiterlesen oder sie hüpfen zu einem der vielen Rezepte mit hellem Mehl. Weiterlesen

Ich stelle immer wieder fest, dass ich bei Kastenbroten die Bilder mit den “inneren Werten”, also Krumenbilder, weit aus mehr schätze als Bilder vom unangeschnittenen Brot. Das liegt, denke ich, daran, dass Kastenbrote ja schon ein bisschen die Langweiler unter den Broten sind. Spektakulär aufreißende Einschnitten sind hier eher selten gefragt. Aber ein Kastenbrot ist ein verlässlicher Alltagsbegleiter und so verrät der Blick auf die Krume viel: Ist es ein lockeres Sandwich- oder Toastbrot, ein saftiges Saatenbrot oder vielleicht ein uriges Schwarzbrot? 
Es ist eine bekannte Tatsache: Bei Vollkornteigen stören die Kleieteilchen die Glutenentwicklung und “picksen” Luftblasen auf. Entsprechend geringer ist das Volumen der Vollkornbrote. Von daher fand ich
Vollkornbrote profitieren ungemein von langen Gehzeiten. Die Kleie-Bestandteile können dadurch besser quellen und auch schwer-verdauliche kurzkettige Zuckerverbindungen, die sogeannten FODMAPs, werden dadurch abgebaut. Die langen Gehzeiten sind darum nicht nur für den Geschmack sondern auch für das Aroma gut. Und so passen solche Brote besonders gut in mein neues “
Eine Leserin fragte vor kurzem, ob man den
Nachdem das Foto-Modell für den dieswöchigen Post vernascht wurde, bevor ich es ablichten konnte, muss also das Brot für nächste Woche jetzt schon an den Start. Und das leckere, feierabendtaugliche Laugengebäck wird bei Gelegenheit nochmal gebacken und nachgereicht.
Je öfter ich es backe, desto mehr liebe ich
Inspiration ist eine seltsame Sache. Im Fall der Vollkorn-Dinkel-Bagel stand ich vor einem Werbeplakat für “toGo”-Produkte und meinte zum Liebsten: “Bagel könnte ich auch mal wieder backen…” Daheim lachte mich dann die Tüte mit dem Vollkorn-Dinkelmehl an und schon war das Rezept geboren.