Das Pseudogetreide Quinoa koche ich sehr gerne als schnelle Beilage. Es stammt aus den Anden und enthält besonders viel Eiweiß und Mineralstoffe. Als ich dann vor einiger Zeit irgendwo (ich weiß nicht mehr wo) ein Brot mit einer relativ hohen Menge an Quinoamehl sah war ich fasziniert, denn Quinoa enthält kein Gluten. Und da sich der Gedanke in meinem Kopf festgegraben hatte, habe ich heute spontan Brotstangen mit 30% Quinoa gebacken.
Zu meiner Überaschung hat der Teig einen erstaunlich guten Stand entwickelt und relativ viel Wasser benötigt. Das Aroma des Quinoa war schon bei der Teigbereitung gut wahrnehmbar und beim Backen duftete die ganze Küche danach. Die Krume ist eher kleinporig, was bei der Menge an Quinoa aber nicht überrascht und ist ganz wunderbar saftig. Das Aroma ist lecker nussig und harmoniert ganz herrlich mit Ziegenkäse und etwas Honigsenf.
Vanessa
Auf der Heimfahrt aus dem Urlaub begrüßt uns NRW letzte Woche mit sinnflutartigen Regenfällen, was in uns kurzfristig den Wunsch weckte, den Wagen zu wenden und zurück in das zauberhafte Plön zu fahren. Daheim angekommen lächelte mich allerdings mein Herd verschmitzt an und flüsterte: “He du, willst du nicht den Sauerteig auffrischen und ein Brot backen?” Er war weder eifersüchtig noch beleidigt, dass ich in meiner Abwesenheit in einem fremden Ofen Frühstücksbrötchen gebacken hatte – Glück gehabt.
Bei uns fällt – mal hier, mal da – ein Restchen Brot an. Das trockne ich dann auf einem kleinen Tablett auf der Heizung. Wenn sich dann eine größere Menge angesammelt hat, trenne ich das trockene Brot in helles Brot aus weißem Mehl und dunkles Brot mit viel Vollkornmehl. Beides reibe ich dann – getrennt von einander – zu Semmelbrösel.
Ich liebe Brote mit einer weichen Krume und knuspriger Kruste. Um eine dicke, krachige Kruste zu erhalten, kann man ein Brot bei fallender Temperatur backen oder man greift auf den Trick des “Doppelbackens” zurück. Dazu wird das Brot, nachdem es etwas abgekühlt ist, erneut in den Ofen geschoben. Es bekommt dadurch eine sehr aromatische, knusprige Kruste.
Zu einem schönen Sonntagsfrühstück esse ich immer wieder gerne Zopf. Im letzten Jahr habe ich dafür häufig den
Mit meinem
Meine Schwester erzählte mir am Telefon von einem “Baguette”, dass sie bei einem Kochtreff gebacken hatte. Die Mischung aus Chili, Walnuss und Dinkelvollkornmehl fand sie sehr lecker, allerdings war die Krume sehr fest und speckig. Als sie mir das Rezept vorlas, war mir sofort klar, was ich bei diesem Rezept alles ändern würde. Und das war im wahrsten Sinne des Wortes alles!
Alte Getreidearten wie Einkorn, Emmer oder Kamut bereichern die Palette der Brotaromen ungemein und eröffnet viele neue Möglichkeiten. Als ich mir Gedanken machte, welches Thema ich für den aktuellen
Ich habe immer noch nicht alle Rezepte, die ich an meinem “