Rein für die Alliteration würde ich die Brötchen eigentlich gerne Kieler Kartoffel-Semmel nennen. Ich glaube aber, dass mir im nächsten Urlaub im Norden dann eventuell die Einreise nach Schleswig Holstein verweigert wird. Immerhin ist das einzige, das die Brötchen mit der von mir so geschätzten Kieler Semmel (Rezept 1, Rezept 2) verbindet, das Scheuern der Teiglinge in einer Salz-Fett-Mischung. Denn weder Kartoffeln noch Roggen finden sich im Orginalrezept und den Kümmel, den ich dann noch auf die Brötchen gestreut habe, ist in norddeutschen Brot ja auch nicht wirklich zu finden. Ganz im Gegenteil, die Kieler (Brötchen) enthalten im Scheuerfett oft etwas Zimt, was wirklich sehr fein schmeckt.
Von daher sind die Kartoffelbrötchen bei der Machart von den Kielern inspiriert, ansonsten doch irgendwas ganz eigenes. Das macht aber gar nichts, denn sie sind kartoffelig-fluffig mit feinen Salz- und Butternoten in der Kruste. Der Kümmel harmoniert für mich dazu sehr gut. Wer ihn nicht mag, lässt ihn aber natürlich weg, das ist ja klar. Auf jeden Fall sind es Brötchen, die ich direkt ins Herz geschlossen habe.
Meine Liebe zu Zimt und Zimtschnecken ist Blog schwer zu übersehen. In den vergangenen Jahren habe ich da einige Rezepte angesammelt:
Eigentlich hatte ich für dieses Wochenende geplant, das Rezept für griechische Sesamring zu posten. Doch manchmal ist die Technik gegen einen und so hat die SD-Karte mitten im Fotographieren das Zeitliche gesegnet. Das ist in den zwei Jahrzehnten, in denen ich inzwischen digital fotographiere noch nie passiert. Zum Glück ist wirklich nicht mehr verloren gegangen als die Bilder der Sesamringe. Und die Sesamringe haben wir dann ohne Fotos gegessen und ich muss jetzt erstmal neue backen undl eine neue SD-Karte besorgen.
Was für eine Woche! Gefühlt habe ich die vergangenen Tage nur damit verbracht, Bienen in Schwarmstimmung zu zähmen. Und weil Bienen dabei selten auf Imkerinnen-Terminkalender Rücksicht nehmen, fiel die geballte Schwarmstimmung in allen Völkern in eine natürlich eh schon volle Woche. Die Wettervorhersage hatte es aber schon ahnen lassen: Nach einer kalten Phase, bei der die Bienen außer Nachwuchs großziehen nicht viel zu tun hatten, war die letzte Woche sonnig und warm. Perfektes Schwarmwetter eben.
Ich habe kann den meisten Dingen ja auch positive Seiten abgewinnen, sogar der Sache mit dem hohen Blutzucker. Seitdem ich mich gezwungener Maßen mit einer Kohlenhydrat-ärmeren und entsprechend Protein-reicheren Ernährung beschäftige, habe ich einige neue Lebensmittel entdeckt. Wusstet ihr z.B., dass Vollkorn-Nudeln tatsächlich lecker schmecken können, wenn man darauf achtet, dass sie aus Vollkorn-Hartweizengries hergestellt und vorzugsweise durch Bronzeformen gepresst wurden? Sehr gut passt dazu ein Zitat aus
Ich gebe zu, diese Schnecken sind eine Form der Resteverwertung. Sogar der Honig fällt darunter, denn er ist der Rest, der beim Abfüllen einer Charge Honig am Ende im Abfülleimer zurückblieb. Und so habe ich das Beste daraus gemacht und Schnecken gebacken. Bei den Nüssen dürft ihr gerne nach Lust und Laune experimentieren. Da wir noch ein paar Walnüsse aus dem letzten Herbst hatten, die dringend verbraucht werden wollten, habe ich darauf zurückgegriffen.
Burger gehen bekanntlich ja immer. Und da ich ja jetzt bei der Kohlenhydratmenge aufpassen muss, stand ein neues Burger Bun recht weit oben auf meiner toDo. Und dieses Rezept wagt den Spagt: Weniger Kohlenhydrate, mehr Protein, trotzdem genauso fluffig und lecker wie die im Hause “Hefe und mehr” sehr geliebten
Durch unser Erkältungs-Pingpong in den letzten Wochen hat eines der Krümmelchen das große Osterfrühstück im Kindergarten verpasst. Die Traurigkeit war verständlicherweise groß und so musst eine Alternative her. Schnell stand der Plan: Wir backen Osterhäschen mit dem Teig vom
Eigentlich hatte ich für heute ein anderes Rezept vorgesehen, aber das Leben mit Kindern im Kindergartenalter beinhaltet auch immer die Möglichkeit von einem Überraschung-Virus pünktlich zum Wochenende. Und so greife ich heute in die Vorratskiste und zaubere dieses leckere Franskbrød hervor.
Als ich noch klein war, war “ein Brötchen mit Zucker obendrauf” meistens meine Antwort auf die Frage “welches Brötchen möchtest du”. Damit meinte ich natürlich Berliner Ballen, die als Kindergartenkind ganz oben auf meiner Favoritenliste standen. Die Kombination aus fluffigen Hefeteig, Puderzucker und säuerlicher Marmelade finde ich bis heute unwiderstehlich. Auch die Krümmelchen sind große Berliner-Fans und so wurde das jüngste Familienmitglied ganz aufgeregt, als es die 