Tag-Archiv: Schokolade

23. Januar 2012

Schokoladen-Gugelhupf

GugelhupfEs ist vollbracht – nein, nicht die Doktorarbeit, an der arbeite ich noch, aber das Paper zu meinem Nebenprojekt ist publiziert. Dafür, dass es “nur” das Nebenprojekt war, hatte es in den letzten zwei Jahren immer wieder die Hauptrolle gespielt. Nach einigen Ablehnungen ist es nun endlich akzeptiert worden und ich habe den Kopf frei für mein Hauptprojekt. Wenn alles läuft, wie ich es plane, werde ich bis Ende des Monats die Experimente dazu auch abschließen und endlich anfangen ganztags zu schreiben. Das ist zumindest der aktuelle Plan …

Auf jeden Fall musste die Publikation gebührend gefeiert werden, mit Kuchen und Sekt. Die Aufgabenteilung war dabei schnell klar: mein Chef kauft Sekt und Orangensaft, ich backe Kuchen. Nicht das ich mich gegen Kuchenbacken sträuben würde 😉

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18. Dezember 2011

Orangen-Trinkschokolade

Orangentrinkschokolade Selbstgemachte Trinkschokolade ist ein schönes, einfach herzustellendes Weihnachts-Mitbringsel. In dem Koch- und Bastebuch “Süße Geschenke aus der Küche: Leckereien backen und verpacken” gab es, neben tollen Verpackungsideen, ein Rezept für mit Zimt und Kardamon gewürzte Trinkschokolade. Nachdem ich sie ausprobiert und für lecker befunden hatte, fing ich an, mit dem Rezept zu experimentieren.

Orangen-Trinkschokolade stand bei meinen Kollegen eine Zeit lang hoch im Kurs, doch das Orangen-Kakaopulver von Quai Sud ist wirklich teuer und schwer zu beschaffen. Und so habe ich ein wenig probiert, wie man die Trinkschokolade mit Orangengeschmack aromatisieren könnte. Gewonnen hat letzendlich die Variant mit getrockneten Orangenzesten, die im Mixer mit Zucker zu feinen Staub zermahlen werden. Für ein schönes Orangenaroma braucht man schon eine Menge Orangenzesten, doch die fallen bei mir in der Winterzeit eh viel an, da ich es nicht übers Herz bringe, die Schalen von Bio-Orangen oder Zitronen wegzuschmeißen.

Mir schmeckt die Trinkschokolade schonmal sehr gut – ich hoffe, dass die, für die sie bestimmt ist, sich auch freuen werden.

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8. Dezember 2011

Gewürzkuchen vom Blech

101_9085Am Donnerstag war es wieder einmal soweit, eine Disputation stand in unserer Arbeitsgruppe bevor. Den traditionellen Doktorhut hatten wir schon Montags gebastelt und den Doktorwagen Mittwochabend vorbereitet. Mittwochnacht habe ich dann noch den Doktorkuchen gebacken. Meist backen wir einen einfachen Schokoladenkuchen für diesen, doch irgendwie fühlte ich mich in diesem Moment sehr weihnachtlich und so habe ich mein Schokoladenkuchen-Rezept modifiziert: Weiterlesen

8. Juni 2011

Hochzeitstorte für meine Schwester

DSC_1721Meine kleine Schwester hat geheiratet! Und zu meiner großen Freude durfte ich die Hochzeitstorte backen.

Nach Rücksprache mit dem Brautpaar habe ich eine dreistöckige Torte gebacken: Die untere Ebene (28cm) ist eine Himbeer-Weiße Schokolade-Torte, die mittlere Ebene besteht aus einer Sachertorte mit 24 cm Durchmesser und die obere Ebene ist eine laktosefreie Vanilletorte (18 cm Durchmesser).

Für die Tortenherstellung habe ich einen Zeitaufwand von zwei Tagen geplant. Einen Tag für das Backen und Zusammensetzen der Himbeer-Weiße Schokoladen-Torte und der Vanille-Torte, den zweiten Tag für die Dekoration. Die Sachertorte nach dem Rezept von Oma Bucholtz (gefunden bei Schnuppschüss)hatte meine Mama schon 10 Tage vor der Hochzeit gebacken, da diese Torte vor dem Anschneiden lange durchziehen muss. Weiterlesen

28. Dezember 2010

Schokoladen-Pudding

SchokopuddingNach Weihnachten heißt es bei mir erstmal Vorräte sichten. Über die Feiertage sind wir bei unserer lieben Verwandschaft mit den verschiedensten Leckerei verwöhnt worden, so dass der Kühlschrank über Weihnachten eher leer  blieb. Trotzdem fand sich eine Flasche Milch, schon etwas über dem Verfallsdatum. Die wollte ich möglichst schnell verbrauchen, bevor sie sauer wird. Einen halben Liter habe ich in Confiture de Lait verwandelt, die andere Hälfte sah einem anderen Schicksal entgegen.

Denn seit Anfang Dezember stand bei uns im Wohnzimmer ein einsamer Schoko-Nikolaus, den aber niemand essen wollte, da er aus nicht sehr hochwertiger Schokolade bestand. Und welches Schicksal erleiden ungeliebte Schoko-Nikoläuse oder Osterhasen in unserer Familie traditionell? Genau, sie landem im Schokoladenpudding (oder korrekter, im Schokoladenflammerie).

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23. Dezember 2010

Schwarz-Weiße Baiserküsschen

Schwarz-Weiße KüsschenAls ich die Black&White Kisses von foodmayhem sah, wusste ich sofort, dass ich sie probieren wollte. Und da ich gerade eh Linzer Törtchen backen wollte, habe ich die Hälfte des Teiges für Schwarz-Weiße Baiserküsschen abgezweigt. Und Eiweiß hat man in der Weihnachtsbäckerei doch eigendlich immer übrig.

Bei der Schokolade war ich eher großzügig und habe meine ganzen Zartbitterschokladen-Reste fein gemahlen, das war dann etwa drei mal mehr als im Rezept vorgesehen.

Um laktosefreie Kekse zu erhalten, habe ich den Teig wie bei den Vanillekipferl mit Margarine zubereitet.

Die kleinen Baiserküsschen sind wunderhübsch anzusehen,sehr lecker und nicht schwierig in der Herstellung. Schokolade und Baiser, dass ist aber auch ein unschlagbares Paar. Ein weitere neuer Lieblingskeks.

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8. Juli 2010

Schokoladenwirbel-Brot

Schokowirbel Brot Bei Happy Home Baker, von deren Homepage auch das berühmte Hokkaido-Milchbrot stammt, habe ich ein ganz zauberhaftes Brot im Zebra –  Design entdeckt.

Gebacken habe ich es schon vor zwei Wochen, bin bisher aber nicht zum verblogen gekommen.

Es ist, genau wie das Hokkaido-Milchbrot wunderbar weich mit langen Fasern. Um eine besonders wattig-weiche Struktur zu erzeugen, habe ich es mit Water roux gebacken. Water roux ist eine Art Brühstück, das aus der asiatischen Backtradition kommt. Dafür wird 1 Teil Mehl mit 5 Teilen Wasser vermengt und unter ständigen Rühren auf 65°C erwärmt. Dadurch quillte die Stärke auf (Verkleisterung) und bindet mehr Wasser, was das Gebäck weicher und länger haltbar macht.

Ein sehr leckeres Brot mit einer leichten Schokoladennote. Eigendlich braucht man zum genießen gar keine Marmelade mehr, aber mit säuerlichen Johannisbeer-Gelee schmeckt es auch sehr gut.

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21. Februar 2010

Möhrchenkuchen

DSC_1560Für den Event “kleine Kuchen” von Low budget cooking hat Hedonistin das Thema “schokoladig, vollwertig oder ganz anders” gewählt. Möhrchenkuchen klingt ja erstmal wunderbar vollwertig, ein Blick in die Zutatenliste schubst es aber sehr schnell in die Kategorie schokoladig. Die Möhren schmeckt man bei diesem Kuchen auch nicht heraus, aber sie machen ihn wunderbar saftig.

Für den Geburtstag meiner Cousine habe ich ihn dieses Mal in Muffinförmchen gebacken und mit einer Schokohaube kleine Cupcakes gezaubert.

Das Rezept stammt übrigens aus dem “Handbuch für das tägliches Backen” von Pfeifer und Langen, ich habe allerdings schon vor Jahren handschriftlich die halbierten Mengenangaben neben dem Rezept notiert.

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2. Dezember 2009

Schokoladenmuffins

DSC_0027Es gibt sie bei uns eher selten, aber als Proviant für eine lange ICE-Fahrt oder als Mitbringsel für die Kollegen sind diese saftig lockeren Muffins perfekt. Und da man nur einen Teig rühren muss, um dann zwei verschiedene Sorten zu bekommen, hält sich der Aufwand für diese Muffins auch in Grenzen.

Das Grundrezept stammt aus “Advanced Bread and Pastry”. Da es für Blaubeeren die falsche Jahreszeit ist, haben wir uns bei der einen Hälfte des Teiges stattdessen für Schokoladenstückchen entschieden. Nicht so fruchtig, aber auch sehr lecker.

Die zweite Hälfte wurde mit Kakao zu dunklen Schokoladenmuffin. Das nächste Mal würde ich auch bei dieser Variante Schokoladenstückchen in den Teig rühren, das würde ihnen noch das gewisse Etwas geben.

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